{"id":209,"date":"2008-11-05T23:11:00","date_gmt":"2008-11-05T21:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/?p=209"},"modified":"2008-11-13T13:07:05","modified_gmt":"2008-11-13T11:07:05","slug":"so-unfair-argumentieren-die-gegner-einer-sportarena","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/2008\/11\/05\/so-unfair-argumentieren-die-gegner-einer-sportarena\/","title":{"rendered":"So unfair argumentieren die Gegner einer Sportarena"},"content":{"rendered":"<p><!--StartFragment--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span><strong>Das Flugblatt der Gegner strotzt von Unwahrheiten<\/strong><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Beispiel 1: <strong>Das Titelbild<\/strong><\/span><span> wurde mit einem Teleobjektiv herangezoomt. Die Verzerrung ist leicht erkennbar. Die Hochh&#228;user haben durch das Zoomen eine mehrfache Breite, jedoch kaum eine Tiefe. Da sie quadratisch sind, je 25 m in der L&#228;nge und Breite, stimmt das Verh&#228;ltnis nicht mehr. Eine Frage an die Gegner, wurde 5-fach, 10-fach oder noch mehr gezoomt?<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Beispiel 2: <strong>Die Stadt zahle 90%.<\/strong><\/span><span> Bei dieser Behauptung rechnen die Gegner mehrfach get&#252;rkt. Das Baurecht von 32 Millionen wird als cash eingerechnet. F&#252;r die Stadt kostet dies nichts, weil das Land ohne Einzonung nicht verwertet werden kann. Zus&#228;tzlich rechnen die Gegner 99 Jahre Miete dazu, als ob alle Ersatz- und Sanierungsmassnahmen ansonsten gratis w&#228;ren. Die Gegnerschaft bezieht auch nie das Gesamtvolumen von 300 Millionen mit ein. Ohne Baurecht zahlt die Stadt lediglich 72 Millionen an die Investitionen. <strong>Die Vorzone gebe 50 Millionen Einnahmen f&#252;r die Investoren.<\/strong> Dank dem Flugblatt der Schande21 weiss ich jetzt wie sie rechnen. Sie blenden die j&#228;hrlichen 300&#8217;000.- Franken Betriebskosten aus. Den Unterhalt rechnen sie ebenso nicht. Klassisch werden Einnahmen mit Gewinn verwechselt. Die Auslastung der Parkpl&#228;tze rechnen sie mit 70%, entgegen dem st&#228;dtischen Bericht von 10%. Das ganze multiplizieren sie mit 99 Jahren. \u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Beispiel 3: <strong>Profit ist nicht garantiert. <\/strong><\/span><span>Grossbanken und Generalunternehmer gehen ein Risiko ein, mit dem sie profitieren oder auch verlieren k&#246;nnen. Ich selber bin froh, dass die Stadt Luzern nicht in die Betriebsgesellschaften eingebunden ist, obwohl die Gegnerschaft dies fordert. Wenn dem so w&#228;re, m&#252;sste die Stadt auch ein allf&#228;lliges Risiko tragen. Das Stade de suisse spricht gegen eine Beteiligung in der Betriebsgesellschaft, weil in Genf die &#246;ffentliche Hand Verluste tragen musste. Beim Luzerner Vertragsmodell ist dies gerade nicht der Fall.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Beispiel 4: <strong>Die Schiesshalle versiegelt keine Gr&#252;nfl&#228;che.<\/strong><\/span><span> Sie selber ist begr&#252;nt und dank ihr kann der alte Luftdruckstand abgerissen werden.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Beispiel 5: <strong>Schulhaussanierungen <\/strong><\/span><span>werden nicht wegen der Allmend zur&#252;ck gestellt. Weder werden alle Schulanlagen um mindestens zwei Jahre zur&#252;ck gestellt, noch einzelne um sechs Jahre. Gerne m&#246;chte ich wissen, welches Schulhaus wegen der Allmend zur&#252;ck gestellt wurde, damit ich mich dagegen wehren kann! Auch in der Gesamtplanung findet sich keinen solchen Hinweis!<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Beispiel 6: <strong>Das Hallenbad bietet viel mehr <\/strong><\/span><span>Schwimmfl&#228;che und Bewegungsfl&#228;che als das alte Hallenbad. Wie man pl&#246;tzlich ein Aussenbecken fordern kann, ist mir schleierhaft. Die Forderung nach einem 50-Meter-Becken ist unn&#246;tig. Dies will kein Schwimmverein &#8211; also der Bedarf ist gar nicht da.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Beispiel 7: <strong>Warum die Hochh&#228;user nicht landschaftsvertr&#228;glich sein sollen<\/strong><\/span><span>, wissen vermutlich auch nur die Gegner. Diese H&#228;user sind am besten Ort der Stadt, weil sie von den n&#228;chsten H&#228;usern genug entfernt sind. Mit 200m Abstand gibt es die Schattenwurfproblematik h&#246;chstens f&#252;r 10 Minuten. Hierin unterscheidet sich der Hardturm. Dort wirft das geplante Stadion! Schatten an die benachbarten H&#228;user und produziert durch das innerst&#228;dtische Einkaufszentrum massiven Mehrverkehr. Dies ist auf der Allmend gerade nicht der Fall.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>\u00a0<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Selbst wenn ich ein Gegner des Allmendprojektes w&#228;re, w&#252;rde ich mich sch&#228;men, wie dagegen argumentiert wird. Ich empfehle umso &#252;berzeugter mit JA zu stimmen.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><!--EndFragment--><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Flugblatt der Gegner strotzt von Unwahrheiten \u00a0 Beispiel 1: Das Titelbild wurde mit einem Teleobjektiv herangezoomt. Die Verzerrung ist leicht erkennbar. Die Hochh&#228;user haben durch das Zoomen eine mehrfache Breite, jedoch kaum eine Tiefe. Da sie quadratisch sind, je 25 m in der L&#228;nge und Breite, stimmt das Verh&#228;ltnis nicht mehr. 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