{"id":5304,"date":"2017-08-29T10:28:50","date_gmt":"2017-08-29T09:28:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.michael-toengi.ch\/?p=2103"},"modified":"2017-08-29T10:28:50","modified_gmt":"2017-08-29T09:28:50","slug":"keine-mehrheiten-fuer-abbauprogramme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/2017\/08\/29\/keine-mehrheiten-fuer-abbauprogramme\/","title":{"rendered":"Keine Mehrheiten f&#252;r Abbauprogramme"},"content":{"rendered":"<p>Die Umfrage zum Steuernein der Luzerner Stimmbev&#246;lkerung widerspiegelt das Resultat am Abstimmungssonntag: Eine Steuererh&#246;hung wird abgelehnt, doch K&#252;rzungen finden ebenfalls keine Mehrheit. So wie es mit dem Nein zu h&#246;heren Musikschulgeb&#252;hren der Fall war. Nicht in einem einzigen von insgesamt 14 Sachbereichen sagt eine Mehrheit in der Umfrage Ja zu Minderausgaben, in zehn Bereichen sind sogar h&#246;chstens ein F&#252;nftel der Personen f&#252;r K&#252;rzungen und eine grosse Mehrheit dagegen. Die Interpretation des Regierungsrates, dass die Bev&#246;lkerung im Mai mit der Ablehnung einer Steuererh&#246;hung einen klaren Auftrag zu weiteren K&#252;rzungen gegeben habe, wird von dieser Umfrage nicht gest&#252;tzt. Im Gegenteil: Zwar war die Skepsis gegen die kantonale Steuerpolitik nicht das Hauptargument f&#252;r ein Ja oder ein Nein zur Steuererh&#246;hung, aber die Unzufriedenheit zieht sich wie ein roter Faden durch die Untersuchung. Nicht umsonst hat die Abstimmung insbesondere Personen mobilisiert, die der kantonalen Politik kritisch gegen&#252;ber stehen, von einer Denkzettel-Abstimmung schreibt das B&#252;ro gfs.<\/p>\n<p>Hat der Regierungsrat diese Resultate verdaut und verinnerlicht? Mindestens schreibt er in seinem Communiqu\u00e9, er setze auf Kompromisse auf der Einnahmen und Ausgabenseite. Die bisherigen Vorlagen f&#252;r die weiteren Budgets gehen aber nur in Richtung Abbau. Wir werden sehen, ob der Regierungsrat diesen Kurs &#228;ndert.<\/p>\n<p>Und noch eine Anmerkung zur ersten Durchsicht: Die FDP-W&#228;hlerinnen sind ihrer Partei nicht gefolgt und haben Nein gestimmt. Nun kann man sagen, dass die FDP immerhin so mutig war, f&#252;r ein Ja einzustehen. Man darf aber auch festhalten: Wer seiner eigenen W&#228;hlerschaft jahrelang die Geschichte der aufgebl&#228;hten Verwaltung und der superguten Tiefststeuerstrategie erz&#228;hlt &#8211; und das durchaus auch wider besseren Wissens &#8211;\u00a0 muss sich nicht wundern, wenn die Stimmenden nicht ganz verstehen, weshalb sie pl&#246;tzlich f&#252;r h&#246;here Steuern sein sollten.<\/p>\n<table class=\"body\">\n<tbody>\n<tr align=\"left\">\n<td class=\"center\" align=\"center\" valign=\"top\"><center><\/p>\n<table class=\"container main-container\">\n<tbody>\n<tr align=\"left\">\n<td align=\"left\" valign=\"top\">\n<table>\n<tbody>\n<tr align=\"left\">\n<td align=\"left\" valign=\"top\">\n<table class=\"row\">\n<tbody>\n<tr align=\"left\">\n<td class=\"wrapper last\" align=\"left\" valign=\"top\">\n<table class=\"twelve columns story\">\n<tbody>\n<tr align=\"left\">\n<td align=\"left\" valign=\"top\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><\/center><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Umfrage zum Steuernein der Luzerner Stimmbev&ouml;lkerung widerspiegelt das Resultat am Abstimmungssonntag: Eine Steuererh&ouml;hung wird abgelehnt, doch K&uuml;rzungen finden ebenfalls keine Mehrheit. 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