{"id":5737,"date":"2018-12-02T15:38:36","date_gmt":"2018-12-02T14:38:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michael-toengi.ch\/?p=2514"},"modified":"2018-12-02T15:38:36","modified_gmt":"2018-12-02T14:38:36","slug":"ja-aber-rettet-unser-klima-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/2018\/12\/02\/ja-aber-rettet-unser-klima-nicht\/","title":{"rendered":"Ja aber rettet unser Klima nicht"},"content":{"rendered":"<p>F&#252;r einmal habe ich sie auf die Seite gelegt: All die Briefe aus Wirtschaft und von Verb&#228;nden zum\u00a0CO2-Gesetz\u00a0und die\u00a0uns Parlamentarierinnen Empfehlungen abgaben. Immerhin: Niemand getraute sich gerade heraus eine Revision des CO2-Gesetzes in Frage zu stellen oder die Klimafrage zu negieren. Das klingt dann etwa so: &#8222;Der TCS ist sich der Herausforderung, welche die Klimaerw&#228;rmung f&#252;r die ganze Welt und f&#252;r die Schweiz mit sich bringt, bewusst und begr&#252;sst die Bestrebungen des Bundesrates, die negativen Konsequenzen auf unsere Gesellschaft zu minimieren.&#8220;<\/p>\n<p>Es folgt dann das Aber. Beim TCS ist es etwa eine Begrenzung des Aufschlags auf dem Benzin auf h&#246;chstens\u00a05 Rappen. Oder die Forderung, mehr CO2 im Ausland zu kompensieren statt im Inland. Swissmen wehrt sich gegen h&#246;here CO2-Abgaben, desgleichen Immobilienverb&#228;nde wie die welschen FRI und USPI, welche es zus&#228;tzlich gemein finden, dass die Verbraucher nicht st&#228;rker in die Verantwortung genommen werden. Komischerweise haben ihre\u00a0Vertreter jeweils Antr&#228;ge f&#252;r\u00a0eine fl&#228;chendeckende\u00a0verbrauchsabh&#228;ngige Heizkostenabrechnung abgelehnt. Auch Gastrosuisse wendet sich gegen mehr Klimaschutz im Inland und m&#246;chte diesen im Ausland betreiben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-2533\" src=\"https:\/\/www.michael-toengi.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/02_12_18_Fuchsien_klein-224x300.jpg\" alt=\"\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.michael-toengi.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/02_12_18_Fuchsien_klein-224x300.jpg 224w, https:\/\/www.michael-toengi.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/02_12_18_Fuchsien_klein.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/>Der letzte Sommer, der Herbst und der nicht anfangende Winter zeigen uns klar, dass wir mit dem Klimaschutz ernst machen m&#252;ssen. Meine Geranien und die Fuchsien sind auch Anfangs Dezember noch draussen. Vor dreissig Jahren holte man sie allersp&#228;testens Ende Oktober rein.<\/p>\n<p>Es braucht jetzt griffige Massnahmen f&#252;r den Klimaschutz. Dazu geh&#246;ren strengere Normen f&#252;r Autos, klare Vorgaben f&#252;r den Ersatz von Heizungen, die mit fossilen Energien gef&#252;ttert werden und mehr Anstrengungen auch im Inland: Wenn wir bis 2050 fossilfrei werden wollen, so k&#246;nnen die CO2-Einsparungen logischerweise nicht einfach im Ausland eingekauft werden.<\/p>\n<p>PS: Gerade ist mir noch der Brief des Centre patronal in die H&#228;nde gekommen: Gem&#228;ss dem welschen Gewerbeverband entspricht die CO2-Gesetzesrevision einzig der &#8222;Befriedigung ideologischer Anspr&#252;che&#8220;. Und er bringt zur Beweisf&#252;hrung vor: &#8222;In den letzten Tagen war die Presse voll von alarmierenden Nachrichten &#252;ber die globale Erw&#228;rmung. Welch ein Zufall! Wendet sich der Nationalrat der Revision des CO2-Gesetzes zu.&#8220; Ja, nach diesem Rekordjahr ist es ein unglaublicher Zufall, dass die Medien und die Menschen &#252;ber die Klimaerw&#228;rmung sprechen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F&uuml;r einmal habe ich sie auf die Seite gelegt: All die Briefe aus Wirtschaft und von Verb&auml;nden zum&nbsp;CO2-Gesetz&nbsp;und die&nbsp;uns Parlamentarierinnen Empfehlungen abgaben. Immerhin: Niemand getraute sich gerade heraus eine Revision des CO2-Gesetzes in Frage zu stellen oder die Klimafrage zu negieren. 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