{"id":6016,"date":"2019-12-23T22:54:35","date_gmt":"2019-12-23T21:54:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.michael-toengi.ch\/?p=3071"},"modified":"2019-12-23T22:54:35","modified_gmt":"2019-12-23T21:54:35","slug":"eine-verkrustung-der-zauberformel-hat-nichts-mit-kontinuitaet-zu-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/2019\/12\/23\/eine-verkrustung-der-zauberformel-hat-nichts-mit-kontinuitaet-zu-tun\/","title":{"rendered":"\u201eEine Verkrustung der Zauberformel hat nichts mit Kontinuit&#228;t zu tun\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Trotz grossem Wahlerfolg bleiben f&#252;r die Gr&#252;nen die T&#252;r in den Bundesrat verschlossen. Im grossen Interview nach der Gr&#252;nen Welle analysiert Nationalrat Michael T&#246;ngi die Folgen und wagt einen Blick in die politische Zukunft des Landes.<\/p>\n<p><strong>Michael T&#246;nig, es war eine regelrechte Gr&#252;ne Welle, welche die Schweiz erfasste am 20. Oktober. Historisch, unerwartet, einmalig. Aber dieser Erfolg bedeutet auch Verantwortung. Was heisst das f&#252;r die Gr&#252;ne Partei.<\/strong><\/p>\n<p>Logisch sind nun die Erwartungen gross. Es ist aber nicht so, dass wir uns in einem luftleeren Raum stehen. Wir machen seit 30 Jahren Klimapolitik und wissen um die griffigen Instrumente. Nun geht es darum, mit dieser neuen Parlamentsmehrheit den Klimaschutz zu st&#228;rken. In der Verkehrskommission bringen SP, Gr&#252;ne und Gr&#252;nliberale neu gemeinsam mit zwei zus&#228;tzlichen Stimmen Gr&#252;ne Anliegen durch. In den vergangenen Jahren schafften wir es nicht einmal mit Unterst&#252;tzung von CVP und BDP zu einer Mehrheit gegen&#252;ber den Rechtsb&#252;rgerlichen. Das zeigt die tiefgreifenden Ver&#228;nderungen, welche diese Wahl hervorbrachte.<\/p>\n<p><strong>Welche zentralen politischen Forderungen der Gr&#252;nen werden im neuen Parlament mehrheitsf&#228;hig, die zuvor kaum Chancen hatten? Und was bleibt gleich?<\/strong><\/p>\n<p>In den &#246;kologischen Themen m&#252;ssen wir mindestens drei Schritte nach vorne machen. Mit den vielen Versprechen, die abgegeben wurden vor den Wahlen f&#252;r den Klimaschutz, m&#252;sste jetzt auch etwas m&#246;glich sein. Ich rechne damit, dass vor allem technische Massnahmen mehrheitsf&#228;hig sind, w&#228;hrend Forderungen, die auf eine Verhaltens&#228;nderung abzielen, es schwieriger haben. Beispielsweise ist es f&#252;r die b&#252;rgerlichen Parteien immer noch ein rotes Tuch, den Verkehr zu lenken. Kaum Hoffnung auf Fortschritte bestehen im sozialen Bereich. Zwar hat Links-Gr&#252;n leicht zugelegt, aber die b&#252;rgerlichen bleiben in der Mehrheit.<\/p>\n<p><strong>Die Kandidatur von Regula Rytz f&#252;r den Bundesrat war chancenlos. Haben die Gr&#252;nen die falsche Strategie gew&#228;hlt?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, das hatte nichts mit der Strategie zu tun. Auch b&#252;rgerliche Politiker*innen best&#228;tigten unseren Anspruch. F&#252;r CVP-Pr&#228;sident Gerhard Pfister war Regula Rytz die richtige Kandidatin. Doch das spielte keine Rolle. Die Bundesratsparteien von CVP bis SVP stellten den Machterhalt &#252;ber die Konkordanz. Um den Status Quo zu begr&#252;nden, war ihnen kein Argument zu schade.<\/p>\n<p><strong>Wie beurteilst Du die Nichtwahl von Regula Rytz und was heisst das f&#252;r die Zukunft der Konkordanz?<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben jetzt ein Parlament, das in beiden Kammern keine SVP-FDP-Mehrheit mehr hat. Das m&#252;sste sich auch im Bundesrat abbilden. Eine solche Korrektur nach dem Kr&#228;fteverh&#228;ltnis im Parlament hat die Bundesversammlung schon mehrfach vorgenommen. Aber die B&#252;rgerlichen halten die Konkordanz offensichtlich nur von Fall zu Fall hoch. Das macht unser politisches System anf&#228;llig.<\/p>\n<p><strong>Wie meinst Du das?<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben keine Koalitions- und Oppositionssystem \u2013 sondern in der Schweiz sind traditionell alle relevanten politischen Lager im Bundesrat vertreten. Unsere Demokratie funktioniert dann gut, wenn sie neue Realit&#228;ten abbildet und sich die Institutionen anpassen. Wenn die beteiligten Akteure die Zauberformel verkrusten lassen, hat das nichts mit Kontinuit&#228;t zu tun. Stattdessen f&#252;hrt das zu einer Starre mit gr&#246;sseren Br&#252;chen. Es droht der Schweiz langfristig eine institutionelle Krise, wenn die Schweizer*innen den Parteien nicht mehr zutrauen, alle relevanten Kr&#228;fte an der politischen Macht zu beteiligen.<\/p>\n<p><strong>Ist das Ergebnis der Bundesratswahlen eine Chance f&#252;r die Gr&#252;nen, wie es beispielsweise das Onlinemagazin Republik schreibt?<\/strong><\/p>\n<p>Praktisch hat es erst einmal grosse Nachteile f&#252;r die Gr&#252;nen, nicht im Bundesrat vertreten zu sein. Unserer Fraktion fehlt der direkte Zugang zum Bundesrat \u2013 Informationen aus der Regierung sind sehr wichtig und wertvoll. Selbstverst&#228;ndlich werden wir in vier Jahren anders auftreten, unser Anspruch ist berechtigt und wir werden ihn vehement einfordern. Mir w&#228;re es lieber, wenn die Gr&#252;nen jetzt schon im Bundesrat mitreden k&#246;nnten.<\/p>\n<p><strong>Was ist mit dem gr&#252;neren Parlament konkret gewonnen?<\/strong><\/p>\n<p>Jetzt schlagen wir kurzfristig einige Pfl&#246;cke ein. Ein Beispiel ist der Autobahnausbau \u2013 diese angedachten Wahnsinns-Projekte m&#252;ssen verhindert werden. Dazu geh&#246;ren geplante grosse, sechsspurige Autobahnen durch das Mittelland. Dort will ich einen Kurswechsel erreichen. Auch m&#252;ssen wir die Gelder vom Strassenbau weg und hin zu &#246;kologischerem &#246;ffentlichem Verkehr erreichen. Das war mein letzter Vorstoss vor den Wahlen \u2013 der nun hoffentlich eine Erfolgschance hat. Daf&#252;r m&#252;ssen wir ganz konkret k&#228;mpfen und k&#246;nnen so erste Erfolge f&#252;r den Klimaschutz erzielen.<\/p>\n<p><strong>Gerade im Verkehr hast Du neu gr&#246;ssere Befugnisse. Gratulation zu deiner Wahl als Pr&#228;sident der Verkehrskommission. Wie wirst Du deinen neuen Einfluss nutzen?<\/strong><\/p>\n<p>Vielen Dank. Aber vorerst: Meine wichtigste Aufgabe ist die Organisation der Sitzungen, damit gute Entscheide getroffen werden k&#246;nnen. Ausserdem bin ich verantwortlich f&#252;r die Traktandenliste. Die meisten Gesch&#228;fte sind dabei vorgegeben. Ich sch&#228;tze es sehr, &#252;ber die Parteigrenzen hinweg einen guten Dialog zu erm&#246;glichen. Wichtig sind die Pr&#228;sidien vor allem als Zeichen gegen aussen: Die Gr&#252;nen pr&#228;sidieren neu zwei gewichtige Kommissionen im Nationalrat und eine im St&#228;nderat und das zeigt ihren gr&#246;sseren Wirkungskreis.<\/p>\n<p><strong>Parteipr&#228;sidentin Regula Rytz l&#228;dt alle Parteien zu einem Klimagipfel. Was versprichst Du dir davon?<\/strong><\/p>\n<p>Ein Commitment den nun eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und die Wahlversprechen zu halten. Das ist notwendig, wenn wir die Erkenntnisse der Wissenschaft ernst nehmen. Der Tenor aus der aktuellen Forschung zeigt klar auf, dass das vorliegende CO2-Gesetz nicht hinreichend ist, um die globalen Klimaziele zu erreichen.<\/p>\n<p><strong>In den vergangenen Wochen kritisierten verschiedene Journalistinnen, dass die Gr&#252;nen von der Klimathematik profitierten, obwohl SP und GLP viel konkretere politische Massnahmenpl&#228;ne beim Klimaschutz h&#228;tten. L&#228;sst Du diesen Vorwurf gelten?<\/strong><\/p>\n<p>Wenn man Wahlen gewinnt, steht man st&#228;rker im Fokus und die Medien suchen nach Schw&#228;chen. Hier gr&#252;beln sie aber am falschen Ort. Fakt ist, dass Ad\u00e8le Thorens und Bastien Girod in der Umweltkommission fachlich hervorragende Arbeit geleistet haben und ich in der Verkehrskommission wie im Nationalrat wichtige Antr&#228;ge f&#252;r die n&#228;chsten Etappen gestellt habe. Die gute Nachricht ist heute: Wir haben das Wissen und die F&#228;higkeiten, in eine fossilfreie Zukunft zu gehen, die schlechte Nachricht ist, dass es weiterherum am politischen Willen fehlt.<\/p>\n<p><strong>Aber dennoch: Die SP hat Klima-Papiere und einen klaren Plan, wohin es gehen soll. Das fehlt den Gr&#252;nen.<\/strong><\/p>\n<p>Einspruch: Im Wahlprogramm, das die Gr&#252;nen vor einem knappen Jahr verabschiedeten, sind alle wichtigen Massnahmen enthalten. Von Erh&#246;hung der Flottenziele beim CO2-Ausstoss, &#252;ber ein Road Pricing zu all den Massnahmen im Geb&#228;udebereich. Wir m&#252;ssen fossilfrei werden \u2013 daran messen wir die politischen Gesch&#228;fte. Selbstverst&#228;ndlich wird unsere Fachgruppe Klima weiter neue Ideen beitragen. Sehr wichtig ist auch die starke Vernetzung der Gr&#252;nen mit den Umweltverb&#228;nden, mit denen wir sehr eng zusammen arbeiten.<\/p>\n<p><strong>Als grosse Partei m&#252;ssen die Gr&#252;nen auch Antworten haben auf die zwei Fragen, welche bei den Schweizer*innen weiter ganz oben dem Sorgenbarometer stehen: Altersvorsorge und Gesundheitskosten. Welche L&#246;sungen hat die Partei und wie kann die politische Blockade der vergangenen Jahre l&#246;sen?<\/strong><\/p>\n<p>Die AHV haben wir im Griff. Eventuell muss der Bund sich in Zukunft mit h&#246;heren Beitr&#228;gen an der Finanzierung beteiligen. Vielleicht sind die Lohnprozente noch zu erh&#246;hen. Die Babyboomer sind sicher eine Herausforderung, aber diese zwischenzeitliche Zusatzbelastung ist absehbar. Schwieriger ist die Pensionskasse. Das Konzept funktioniert mit der derzeitigen Tiefzins-Situation nicht. Wir m&#252;ssen uns &#252;berlegen, die zweite S&#228;ule umzubauen und die AHV st&#228;rken. Grundlegende Reformen wie eine Erh&#246;hung des Rentenalters sind vor dem Volk nur mehrheitsf&#228;hig, wenn gleichzeitig ein sozialer Ausgleich f&#252;r Menschen mit geringem Einkommen stattfindet. Schon heute ist es ja so, dass Personen mit hohen Einkommen sich fr&#252;her pensionieren lassen, w&#228;hrend Geringverdienende sich das nicht leisten k&#246;nnen.<\/p>\n<p><strong>Und bei der Gesundheitskosen? Da habe ich noch kaum etwas von den Gr&#252;nen geh&#246;rt.<\/strong><\/p>\n<p>Schlecht zugeh&#246;rt. Aber ich geben zu, das Thema ist schwierig. Ich denke wir m&#252;ssen die Pr&#228;mienverbilligung ausbauen und von der Kopfpr&#228;mie wegkommen. Das Ziel ist aus meiner Sicht eine einkommensabh&#228;ngige Pr&#228;mie. Oder die &#246;ffentliche Hand zahlt einen h&#246;heren Beitrag an die Pr&#228;mienverbilligung. Es gibt ein gewisses Sparpotenzial im Gesundheitswesen. Beispielsweise bei den Medikamenten-Preisen, bei der F&#246;rderung von ambulant vor station&#228;r oder der Gesundheits-Pr&#228;vention. Aber ehrlich gesagt: Die Sparm&#246;glichkeiten sind beschr&#228;nkt. Niemand will die medizinischen Leistungen an sich einschr&#228;nken. Der Reichtum der Schweiz erlaubt uns gl&#252;cklicherweise eine umfassende medizinische Versorgung \u2013 die Kostenverteilung ist die grosse Herausforderung.<\/p>\n<p><strong>Die erste Session ist zu Ende. Statt dem prognostizierten progressiven Fortschritt sprachen die beiden Parlamentskammern mehr Geld f&#252;r Kampfjets, senkten die Attraktivit&#228;t des Zivildienstes und schr&#228;nkten den Umweltschutz ein. Hat die Gr&#252;ne Welle letztlich die konservativen Kr&#228;fte letztlich gar gest&#228;rkt und geeint?<\/strong><\/p>\n<p>Ich glaube, es ist zu fr&#252;h f&#252;r einen R&#252;ckblick auf eine Legislatur, die erst gerade begonnen hat. Mehrere Entscheide, die das neue Parlament f&#228;llte, w&#228;ren im alten noch deutlicher &#252;berwiesen worden. Der B&#252;rgerblock kann sich aber weiterhin gegen die linken Parteien durchsetzen, auch nach dem Gr&#252;nen Wahlerfolg. Zudem hat der Nationalrat auch positive Entscheide gef&#228;llt. Dazu geh&#246;rt ein Pestizid-Vorstoss oder auch sch&#228;rfere Transparenz-Regeln f&#252;r Lobbyismus im Bundeshaus, die vor dem 20. Oktober keine Chance gehabt h&#228;tte.<\/p>\n<p><strong>Was sind deine pers&#246;nlichen Ziele in den n&#228;chsten vier Jahren?<\/strong><\/p>\n<p>Die Verkehrspolitik ist mir ans Herz gewachsen. Wenn wir da die &#246;kologische Wende nicht schaffen und der private Autoverkehr weiter wie bis anhin zunimmt, dann werden wir das Klimaziel nicht erreichen. Ich werde alles daf&#252;r tun, dass wir die Abkehr von klimasch&#228;dlichem Verkehr erreichen. Die St&#228;dte haben bereits damit begonnen, mehr auf &#246;V und Langsamverkehr zu setzen. Der Bund muss das st&#228;rker unterst&#252;tzen \u2013 bisher nahm er eine sehr ambivalente Rolle ein.<\/p>\n<p><strong>Beschr&#228;nken sich deine Ziele auf Verkehrspolitik?<\/strong><\/p>\n<p>Nein, ich stehe auch f&#252;r eine offene und solidarische Schweiz ein. Die Abschottungspolitik der SVP ist keine Perspektive f&#252;r unser Land.<\/p>\n<p><strong>Die GLP versagte Regula Rytz die Unterst&#252;tzung und zeigte mit dem Ja zur Kampfjet-Beschaffung ihre Armeefreundlichkeit. Wie interpretierst Du die Rolle der Gr&#252;nliberalen?<\/strong><\/p>\n<p>Ein k&#252;rzlicher Abstimmungsbarometer zeigte, dass die Basis der GLP die Wohninitiative unterst&#252;tzt. Die Studienautoren folgern, dass die GLP-W&#228;hler*innen linker sind als die Parlamentarier*innen. Die Partei muss sich in vielen Themenfeldern noch finden. Letztlich ist es an der Stimmbev&#246;lkerung zu entscheiden, welche Kr&#228;fte sie w&#228;hlt. Ich war immer der Meinung, die Gr&#252;nen sollten sich nicht an den Gr&#252;nliberalen abarbeiten, sondern mit ihnen einen Umgang wie mit anderen Parteien pflegen \u2013 das haben wir in Luzern ja auch so gehandhabt.<\/p>\n<p>Das Interview f&#252;hrte Gian Waldvogel, Sekret&#228;r der Gr&#252;nen Kanton Luzern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz grossem Wahlerfolg bleiben f&uuml;r die Gr&uuml;nen die T&uuml;r in den Bundesrat verschlossen. Im grossen Interview nach der Gr&uuml;nen Welle analysiert Nationalrat Michael T&ouml;ngi die Folgen und wagt einen Blick in die politische Zukunft des Landes. Michael T&ouml;nig, es war eine regelrechte Gr&uuml;ne Welle, welche die Schweiz erfasste am 20. Oktober. Historisch, unerwartet, einmalig. Aber &hellip; <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.michael-toengi.ch\/2019\/12\/23\/eine-verkrustung-der-zauberformel-hat-nichts-mit-kontinuitaet-zu-tun\/\"><span>&bdquo;&bdquo;Eine Verkrustung der Zauberformel hat nichts mit Kontinuit&auml;t zu tun&ldquo;&ldquo;<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1,5],"tags":[459],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6016"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6016"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6016\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6018,"href":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6016\/revisions\/6018"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6016"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6016"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruene-luzern.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6016"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}