Provisoriumsbetrieb des Pflegeheimes
Archiv: 2. November 2001
Dringliche Interpellation von Jörg Stalder
Unser Pflegeheim befindet sich zur Zeit in einer anspruchsvollen Umbauphase. Gemäss dem Volksentscheid wird das Heim von 86 auf 110 Plätze erweitert und komplett umgebaut. Dieser Umbau stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Er wird voraussichtlich in einem Jahr abgeschlossen sein.
Im Sommer wurde der Neubautrakt als Provisorium bezogen. In dieser Umzugsphase wurden öfters Töne von Missstimmungen laut. Es wird noch von baulichen Unzulänglichkeiten, teilweise bedingt durch den Provisoriumsbetrieb, gesprochen.
Ende September wurde uns eine Kopie eines an den Sozialvorsteher adressierten Schreibens von Angehörigen zugestellt. Der darin enthaltene Fragenkatalog wurde gemäss Mitteilung des Baukommissionspräsidenten am 24. Oktober mit den Unterzeichnenden besprochen. Gerne würden wir uns über die Ergebnisse dieser Aussprache ins Bild setzen lassen.
Im weiteren stellen wir folgende Fragen:
- Wie viele Betagte leben zur Zeit im Neubau? Stimmt die Anzahl der Bewohner mit den Planungen und den Zahlen des Info- Faltblattes der Gemeinde überein?
- Ist ein Provisoriumsbetrieb so möglich? Können die Raumbedürfnisse der Bewohner abgedeckt werden? Wie viele Pflegebäder sind vorhanden? Wo werden die Mahlzeiten eingenommen?
- Werden aufgrund der angesprochenen Raumknappheit, umgehend für das verbleibende Baujahr (Provisorium) Auslagerungsmöglichkeiten geprüft? (wie dies in den umliegenden Gemeinden geschieht)
- Reicht das qualifizierte Pflegepersonal aus, um den Pflegedienst zu gewährleisten? Entspricht das Verhältnis Anzahl Betagte zu qualifiziertem Pflegepersonal den Zahlen der umliegenden Gemeinden? Kann das Pflegepersonal in der Provisoriumsphase vorschriftsgemässe Nebenräume benutzen?
- Welche Anpassungen und Änderungen werden aus den Erfahrungen des provisorischen Betriebes im Neubau bei der Ausführung der zweiten Bauetappe berücksichtigt?
