So geht der Ausstieg aus der Atomenergie
Archiv: 24. April 2003
Die Volksinitiative «MoratoriumPlus» will:
- den bewährten Bewilligungsstopp für neue Atomkraftwerke um 10 Jahre verlängern
- gefährliche Leistungserhöhungen bei den Atomkraftwerken verbieten
- die regelmässige Überprüfung des Alterungs- und Sicherheitsstandes nach klaren Kriterien
- dem Volk das letzte Wort geben für einen Weiterbetrieb nach 40 Jahren (fakultatives Referendum)
- die Deklaration der Herkunft und der Produktionsart von Strom, damit niemand ungewollt Atomstrom verbrauchen und bezahlen muss.
- die drei alten AKWs Beznau 1 + 2 und Mühleberg zwei Jahre nach Annahme der Initiative stilllegen ebenso wie 2009 das AKW Gösgen und 2014 das AKW Leibstadt
- die umweltverseuchende, teure und sinnlose Wiederaufarbeitung von abgebrannten Brennelementen sofort stoppen
- die Langzeitlagerung der radioaktiven Abfälle sicherstellen, das demokratische Mitentscheidungsrecht der Standortkantone schützen und verbessern
- sicherstellen, dass die AKW-Betreiber und ihre Stromunternehmen die Kosten für die Atommüllentsorgung und den Abbruch der Atomkraftwerke tragen (Verursacherprinzip)
- unsere Stromproduktion auf umweltfreundliche, nicht-nukleare Energiequellen umstellen, ohne auf Erdöl, Erdgas oder Kohle umzusteigen.
