Grüne Vorstösse in Agglomeration und Gemeinden - Archiv 2005

Masterplan für Horwer ESP-Gebiete

Archiv: 21. Juni 2005

Interpellation von Jörg Stalder und L20 Fraktion

Im Gebiet rund um den Horwer Bahnhof hat die Gemeinde Horw Flächen, welche an den ESP Schlund grenzen und teilweise darin enthalten sind. Dieses Gebiet ist das neue Gesicht der Gemeinde Horw. Einerseits sehen hier Besucher, welche mit der S-Bahn anreisen, die Horwer Visitenkarte; anderseits führt der neue Zubringer Zentrum den MIV hier in die Gemeinde. Im Richtplan ESP Eichhof-Schlund-Bahnhof Horw ist dieses Gebiet auf dem Koordinationsblatt S 03 beschrieben und die raumplanerische Idee der Entwicklung dieses Gebietes festgehalten. Dieses neue Gesicht der Gemeinde besteht heute aus einem Sammelsurium von Neubauten, Werkhöfen und alten Schuppen. Der ESP gibt hier klare Anstösse über eine mit der regionalen Planung koordinierte Gestaltung dieses Gesichts von Horw. Für eine planungsverbindliche Umsetzung dieser Anstösse soll durch qualifizierte Fachleute mittels Studienauftrag oder allenfalls Wettbewerb ein Masterplan für dieses Gebiet erarbeitet werden. Dies um eine geordnete Entwicklung sicherzustellen und die positiven Impulse durch die vielseitigen Verkehrserschliessungen möglichst weit in die angrenzenden Gebiete und Quartiere wirken zu lassen.
  • Hat der Gemeinderat schon konkrete Ideen, wie das neue "Gesicht" der Gemeinde Horw gestaltet werden soll?
  • Wann wird der Gemeinderat (oder hat er bereits) einen Studienauftrag auf der Grundlage des entsprechenden Blattes des ESP Schlund initiieren? Wie will der Gemeinderat die darin umschriebenen Förderungen des Fuss- und Langsamverkehrs umsetzen, nachdem die Verbesserungen für ÖV, Bahn und MIV bereits erfolgt oder mindestens geplant sind?
  • In welchem Zeitraum kann eine solche Planung zu einem Ergebnis geführt werden?
  • Mit welchen Massnahmen kann die Planung für die betroffenen Grundeigentümer in einem positiven Sinn bindend gemacht werden?