Tourismus-, Arbeits- und Wohnstadt mit attraktivem Bahnhof
Archiv: 16. Dezember 2008
Postulat von Christa Stocker-Odermatt namens der G/JG-Fraktion
Der Luzerner Bahnhof wurde vor 18 Jahren neu gebaut. Seither ist er aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken.
Vor 18 Jahren entsprach der Bahnhof den modernen Bedürfnissen eines attraktiven Bahn-Reisecenters. In der Zwischenzeit haben sich die Mobilitätsverhältnisse verändert, der Bahnhof wird von weit mehr Menschen frequentiert, als damals vorherzusehen war. Durch die Einführung des Taktfahrplanes und den gezielten Ausbau einzelner Linien konnten die Passagierzahlen deutlich gesteigert werden. Zu Umsteigezeiten wird es im Bahnhof Luzern durch die vielen Menschen, die auf den Perrons und in der Haupthalle vor den Gleisen unterwegs sind sehr eng. Die Fussgänger- und Umsteigeflächen sind knapp bemessen. RollstuhlfahrerInnen und gehbehinderte Personen haben wenig Platz, um sich sicher und schnell fortbewegen zu können.
Wir bitten den Stadtrat, sich für die Weiterentwicklung des Luzerner Bahnhofs bei der SBB einzusetzen. Folgende Aspekte sollen geprüft werden:
- Schaffung von besseren Platzverhältnissen durch das Kürzen von einzelnen Geleisenden oder andere Lösungsansätze. Heute sind bereits viele Pendelzüge im Einsatz, die kürzer sind, als die alten Zugformationen.
- Attraktivität der Umsteigeflächen durch bauliche Massnahmen verbessern und vergrössern.
- Qualität und Kapazität für behinderte Menschen dank besseren Platzverhältnissen erhöhen .
- Treffpunkt im Erdgeschoss in der Nähe der Züge signalisieren - möglichst nicht in der Nähe des Kiosks, da sich dort die Menschenmassen stauen.
- Optimierung der Unterführungen in Koordination mit dem Ausbau des neuen Posttunnels.
