Für ein Abfallkonzept bei Anlässen auf öffentlichem Grund in Emmen
Archiv: 7. Juli 2009
Postulat von Monique Frey und Mitunterzeichnenden namens der SP-/Grüne Fraktion
Forderung: Bei Anlässen auf öffentlichem Grund und Boden, wie dem kantonalen Musikfest oder den Fussballmatches des FC Luzern im Stadion Gersag, muss der Gemeinde von den VeranstalterInnen vor der Bewilligung ein Abfallkonzept eingereicht werden. Das Konzept muss eine Mehrweg-Lösung für Flaschen und Geschirr mit Pfand und dort wo nicht möglich kompostierbarer Ware enthalten, die dem getrennten Recycling zugeführt werden kann. Der Restabfall soll getrennt der jeweiligen Endnutzung zugeführt werden.
Ziel: Dank Abfallvermindernden Massnahmen sind die Feste sauberer und ökologischer. Die Verunreinigung des öffentlichen Raumes durch Abfälle ist reduziert und die natürlichen Ressourcen werden geschont.
Begründung: Strassenfeste, Open-Airs und Sportveranstaltungen sind gesellige Höhepunkte. Man trifft sich mit Gleichgesinnten, geniesst Musik oder misst sich in Sportdisziplinen. Das Wohlbefinden der Besucher wird dabei auch vom herumliegenden Unrat auf dem Festgelände beeinflusst. Müll als Markenzeichen eines Grossanlasses bewährt sich nicht. Je einladender sich ein Ort präsentiert, desto lieber kommen die Gäste. Massenveranstaltungen können sich als "No-Littering- Events" profilieren und sich auch so einen Namen schaffen. Mit einem durchdachten Abfallkonzept kann Abfall vermindert, die Umwelt geschont und der Sicherheit von Gästen, Veranstaltern, Sicherheitsleuten etc. Rechnung getragen werden. Mehrwegbecher aus Kunststoff statt Glasflaschen oder Gläser verhindern z.B Verletzungen durch Scherben. Zudem werden diese Becher wegen dem Pfand an den Verkaufsstand zurückgebracht oder von fleissigen Festbesuchern eingesammelt. Jeder Veranstalter hält in einem Konzept die Abfallbewirtschaftung an seinem Anlass fest. Im Abfallkonzept ist festgehalten, wie Abfälle möglichst vermieden und trotzdem entstehende Abfälle korrekt entsorgt werden.
