Dringliche Interpellation: Quartierarbeit und SIP als Sparopfer?
Archiv: 3. November 2014
Ali R. Celik und Korintha Bärtsch namens der Grünen/Jungen-Grünen-Fraktion sowie Theres Vinatzer namens der Fraktion SP-/Juso-Fraktion fragen in einer dringlichen Interpellation den Stadtrat, ob die Quartierarbeit und die SIP-Gruppe das nächste Sparopfer werden, weil deren Leitungspositionen nicht mehr ersetzt werden sollen, und wie beide Institutionen trotzdem ihre Aufgaben weiterhin erfüllen sollen.
Gemäss unserem Informationstand sollen die vakanten Leitungspositionen der Quartierarbeit und der SIP nicht mehr ersetzt werden. Wir bitten den Stadtrat daher um die Beantwortung folgender Fragen:
- Trifft es zu, das die Leitungsstellen der Quartierarbeit (ab Februar 2015) und der SIP (ab Juni 2015) nicht mehr ersetzt werden?
Falls ja, handelt es sich dabei um vorübergehende oder um definitive Massnahmen? - Hat dieser Entscheid einen Zusammenhang mit dem bevorstehenden Haushaltskonsolidierungsprogramm?
Falls ja: Aus welchen Gründen werden Entscheide zu möglichen Sparpositionen vorweggenommen? - Wird der Stadtrat generell frei werdende Stellen nicht mehr besetzen oder betrifft dies nur die Quartierarbeit und die SIP? Welche Überlegungen stehen dahinter?
- Falls auch andere Stellen betroffen sind, welche Stellen sind es konkret und um wie viele Stellenprozente handelt es sich dabei?
- Werden die geplanten Massnahmen und Aufgaben in der Quartier- und Stadtteilpolitik weiterhin vollständig umgesetzt?
- Falls ja: wie soll das ohne Leitung konkret aussehen? Müssen die verbleibenden Mitarbeitenden mit Mehrarbeit rechnen? Wie wird sich das auf ihre Kernaufgabe auswirken?
- Falls nein: Was hat es für Konsequenzen? Welche Aufgaben werden nicht mehr wahrgenommen?
- Kann die SIP ihre Aufgabe im bisherigen Rahmen wahrnehmen?
- Falls ja: wie soll das ohne Leitung konkret aussehen? Wie wird sich das auf ihre Kernaufgabe auswirken?
- Falls nein: Was hat es für Konsequenzen? Welche Aufgaben werden nicht mehr wahrgenommen?
