Anfrage über den Lapsus am Berufsbildungszentrum Bau und Gewerbe in Luzern
Archiv: 1. Dezember 2014
Monique Frey möchte namens der Grünen-Fraktion vom Regierungsrat in einer Anfrage wissen, wie vielen Lehrpersonen an Berufsbildungszentren aufgrund der Sparmassnahmen gekündigt wird, wie sich die Klassengrössen entwickelt haben sowie ob das bisherige Angebot noch gewährleistet werden kann.
Es ist publik geworden, dass ein Schulleitungsmitglied des Berufsbildungszentrums Bau und Gewerbe eine E-Mail breit verschickt hat, dem ein Dokument beilag, worin Lehrerinnen und Lehrer mit sehr unqualifizierten Aussagen bewertet werden. Dies vor dem Hintergrund der Kündigungen, die man als Folge des Sparauftrags der Politik in Betracht ziehen will. Allerdings wird aufgrund von Leistungen und Strukturen I und II nicht klar, in welchem Umfang an den Berufsschulen Sparübungen durchgeführt werden beziehungsweise wie viele Lehrpersonen entlassen werden sollen. Speziell nach dem oben erwähnten Vorfall ist die Öffentlichkeit interessiert, klare Informationen zu den Fakten zu erhalten.
Dazu meine Fragen:
- Wie vielen Lehrpersonen an den verschiedenen Berufsbildungszentren muss infolge der Sparmassnahmen gekündigt werden? Wie vielen muss aufgrund weiterer Restrukturierungsmassnahmen (welche sind dies?) gekündigt werden? Wann?
- Wie haben sich die Klassengrössen in den letzten vier Jahren an den Berufsbildungszentren entwickelt, und wie sieht diese Entwicklung in den nächsten vier Jahren aus, beziehungsweise welche Anzahl Schülerinnen und Schüler pro Klasse wird
angestrebt? - Wie sieht die zukünftige Entwicklung aus bezüglich Angebote der Berufsbildungszentren für verschiedene Berufe? Sind weitere Schliessungen von Ausbildungsrichtungen beziehungsweise Verlegung von Auszubildenden in Berufsschulen anderer Kantone geplant?
- Welche weiteren Restrukturierungsmassnahmen an den Berufsbildungszentren müssen aufgrund der Sparmassnahmen in den nächsten Jahren umgesetzt werden?
