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Wecker-Aktion in Bern

9. September 2007, von Rosa Rumi

Wie klingen 1000 Wecker?
Schrill! Ich habs gehört, gestern Samstag, 8.Sept am Wake-up auf dem Bundesplatz in Bern, zu dem Grüne, die CSP und verschiedene Anti-AKW-Organisationen gerufen haben./>
Wem galt der Weckruf?
Unserem Bundesrat, dem National- und Ständerat. Sie verschlafen die Energiewende. Es ist ebenso ein Warnruf an die Atomlobby, die wieder einmal eine Stromlücke herbeiredet. Der Widerstand gegen neue AKW hat sich gestern in Bern neu formiert.
Aber wurde der Weckruf auch gehört?
Viele stellen sich immer noch taub.
Was tun?
Sie können gefahrlos weiterpennen, wenn sie nicht mehr gewählt werden. Wir Grünen stellen die Weichen für erneuerbare Energiequellen, setzen auf Effizienz und auf Stromsparen. Nur so schaffen wir eine zukunftsfähige und sichere Stromversorgung.

Wie geht das?
Andere europäische Länder machen es uns vor. Sie installieren x-fach mehr Sonnenkollektoren und fördern die Siliziumtechnik. Sie bauen Windkraftwerke, Biogasanlagen und verwenden zum Heizen beispielsweise einheimisches Holz statt Erdöl.
Ist das nicht zu teuer?
Wenn wir bei den AKW Kostentransparenz herstellen, wird schnell klar, dass die Risiken von niemandem versichert werden. Wir würden im Schadenfall alles selber berappen, denn keine Versicherung will ein derartiges Risoko versichern. Die Enlagerung des atomaren Abfalls belastetet kommende Generationen finanziell enorm. Und niemand weiss bis heute, was ein sicheres Endlager ist. Darum investiert, wer veranwortungsvoll handelt, besser in Sicherheit, in Nachhaltigkeit und in Innovation!
Wer garantiert dafür?
Alle grünen ParlamentarierInnen. Darum: grün wählen für eine sichere Energiezukunft ohne AKWs!

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