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Sicherheitspolitische Kommission foutiert sich um Sicherheit
23. März 2010, von Sekretariat Grüne LuzernMedienmitteilung Grüne Schweiz
Mit Bedauern nehmen die Grünen die Ablehnung der Volksinitiative „Für den Schutz vor Waffengewalt“ durch eine Mehrheit der Sicherheitspolitischen Kommission (SiK) zur Kenntnis. Damit verhält sie sich gegenüber einem der grössten Sicherheitsrisiken unseres Landes, der massenhaften Verbreitung von Waffen, gleichgültig. Offensichtlich liegen ihr die Interessen der Waffenlobby mehr am Herzen als die Sicherheit der Bürger und vor allem der Bürgerinnen.
Jährlich sterben in der Schweiz gegen 400 Menschen wegen Waffengewalt, über 300 durch Armeewaffen. Wenn die Schweiz unter einer der weltweit höchsten Suizidraten leidet, hat das entscheidend mit der leichten Verfügbarkeit von Schusswaffen zu tun.
Tausende von Frauen und Kindern sind Opfer von direkten und indirekten Drohungen mit der im Hause aufbewahrten Schusswaffe. Während in der Schweiz jede Kuh und bald jeder Hund zentral registriert wird, sind die politischen Waffenlobbyisten nicht einmal bereit, die kantonalen Waffenregister zu einer eidgenössischen Datenbank zu verknüpfen.
SSV missbraucht Olympische Spiele
Besonders fragwürdig und bedenklich ist der Kampf des Schweizerischen Schiessportverbandes (SSV) gegen eine Volksinitiative, welche den Schiessport nicht bedroht, sondern seriöser macht. Ist es eine Zumutung für Sportschützen, sich zu lizenzieren?
Skandalös ist auch die laufende Plakatkampagne des erwähnten Verbandes, welche die Olympischen Spiele missbraucht für den Abstimmungskampf gegen den Schutz vor Waffengewalt. Die Verknüpfung der Aussage „die Schweizer Schützentradition lebt…“ mit der Aussage „…damit wir 2012 in London einen Olympiasieg feiern können“ missbraucht eindeutig den Sport für Abstimmungszwecke. Die Beschwörung der „Schützentradition“ ist ein Schlüsselargument in der laufenden Vorkampagne des SSV gegen die Volksinitiative. Die Grünen fordern Swiss Olympic auf, der Instrumentalisierung der Olympischen Spiele durch den SSV unverzüglich einen Riegel zu schieben.

Am 24. März 2010 um 10:40 Uhr
Zitat:
„Ist es eine Zumutung für Sportschützen, sich zu lizenzieren?“
Ja ist es, es ist bereits Jetzt eine Zumutung wie man Schickaniert wird wenn man für seine Legal erworbene Waffe nur schon Munition kaufen will.
Versteckt sich doch hinter dem Lizenzieren der begriff Abzocken, Lizenzieren heisst nichts anderes als 10000-de Sportschüten und alle anderen Hobbyschützen Bezahlen dürfen, sicherer fühlt man sich dadurch nicht. Wer Lizenziert ist ist es nicht auf Lebenszeit, man muss das immer und immer wieder erneuern, notaben gegen Geld. Wiso ein Teures Hobby nochmals verteuern? Die Waffen wurden schon genug verteuert dadurch das nur noch kleinstmengen abgesetzt werden.(Ganz im sinne des Bundes)
Jetzt schon mus man alle 2 jahre den Waffenschein erneuern ansonsten gibt es nichtmal Munition für eine Waffe die man legal besitzt, und bereits für eine Bewilligung bezahlt hat. Kaufe ich dann wieder 1000 Schuss die 2 Jahre reichen dann bezahlt man 240 für Munition und 150.- für die neue Bewilligung (inklusive 25.- für Strafregisterauszug). Eine Frechheit für 5min Arbeit. Da die Gemeinden immer knapper bemessen Öffnungszeiten haben darf man dann zusätzlich noch einen halben Tag Urlaub opfern, wenn man Pech hat ist die zuständige Person abwesend, man solle doch morgen nochmals kommen.
Und die Grünen fragen tatsächlich ob es eine Zumutung währe wenn noch weitere Steine in den Weg gelegt werden?
Das Problem sind nicht Personen die Waffen mit Waffenschein besitzen, das Problem sind Personen die Illegal eine Waffe besitzen. Die Entwaffnet man nur durch konsequente Polizeiarbeit, die nötigen Gesetze bestehen schon.
PS. Mittlerweile kenne ich Schützen die sich die Munition auf dem Schwarzmarkt besorgen, nicht weil sie legal keine bekommen könnten, sondern weil es einfach jetzt schon zu kompliziert und langwierig ist.
Als ich meine Letzte Pistole kaufte wollte ich auf eine Aktion eines Händlesr aufmerksam, nur blöd das ein Spontankauf innerhalb von 5 Tagen nicht möglich ist da die Behörden viel zu unflexiebel sind. (Wenn man Anruft um seinen Papierkram zu beschleunigen dann wird extra langsam gearbeitet).