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Alters- und Pflegeheim Grossfeld: Macht endlich vorwärts!

16. Januar 2011, von Michael Töngi, » Website...

Gestern konnte man in der Neuen LZ lesen, dass der Gemeinderat immer noch am Überlegen ist, wie und ob man das Alters- und Pflegeheim Grossfeld sanieren kann/ muss. Meines Wissens gabs zur Frage des weiteren Vorgehens mehrere Studien, aber noch immer liest man, dass nicht klar ist, ob ein Neubau oder eine Sanierung besser ist – was ja eigentlich die Grundfrage ist, die langsam aber sicher geklärt sein müsste. Nach dem happigen Aufschlag bei den Taxen im Heim (die auch damit begründet wurden, man müsse neu die Abschreibung des Heimbaus miteinrechnen, obwohl ja das Heim seit langem abgeschrieben sein müsste…) sollte man den PensionärInnen auch eine anständige Unterkunft bieten.

Ebenfalls komisch finde ich, dass man eine Auslagerung der Heime überlegt. Begründet wird dies mit Emmen, das seine Heime ebenfalls auslagerte und mit dem Ziel,  Zitat aus der Zeitung: “um mit einer Sanierung oder Neubau des maroden Betagtenzentrums Herdschwand die Gemeindefinanzen nicht belasten zu müssen.” Ich bin ja mal gespannt, wer denn die Finanzen bereitstellen sollte, um ein neues Heim zu bauen. Macht dies nicht die Gemeinde, so muss eine Drittgesellschaft dies tun und wahrscheinlich wird das nur teurer: Ein Dritter müsste nämlcih das ganze mit einem Risikozuschlag bei der Verzinsung finanzieren, weil die Sicherheit der Gemeinde fehlt. Kurzfristig kann das ja die Gemeinde entlasten, weil sie keine hohen Abschreibungen tätigen muss, mittel- und langfristig wird die Sache aber teurer. Ob das im Interesse der PensionärInnen und der Bevölkerung sein kann, daran zweifle ich doch.

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