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Für ein massvolles Leben und für eine Wachstumsrücknahme
16. Februar 2015, von Alain GreterLeserbrief von Alain Greter, Kantonsrat Grüne 2007 bis 2013
Für die Energiewende reichen Effizienzmassnahmen nicht aus. Wir müssen zudem sowohl die Masslosigkeit als auch den Wachstumswahn zurückfahren. Dies habe ich in den letzten Wochen an zwei simplen Beispielen festgestellt.
Ich musste mein altes, rund zwanzigjähriges Telefon ersetzen. Beim Kauf des neuen Apparates habe ich wohl ein energieeffizientes Modell ausgewählt. Weil mein bisheriges Telefon aber gar keinen Strom benötigte, ist mein Stromverbrauch trotzdem gestiegen. Dafür besitzt des neue Telefon alle möglichen und unmöglichen resp. unnötigen Funktionen, auf die ich problemlos und gerne verzichten könnte.
Kurz darauf habe ich mich für ein neues Angebot eines Telefonanbieters mit Glasfaseranschluss entschieden. Leider wurde beim Abschluss nicht darauf hingewiesen, dass der Router nun tagsüber ununterbrochen eingeschaltet sein muss. Auch hier steigt mein Stromverbrauch, weil ich den alten Router nur bei Bedarf einschalten konnte.
Für ein massvolles Leben und für eine Wachstumsrücknahme setzen sich nur die Grünen und Jungen Grünen glaubhaft ein. So wollen sie zum Beispiel einen Wohlfahrtsindex einführen. Dieser bildet nicht mehr allein die Quantität der Wirtschaftsleistung ab, sondern berücksichtigt in gleichem Masse auch die Umwelt- und Lebensqualität. Deshalb wähle ich Michael Töngi und Irina Studhalter in den Regierungsrat.
