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Hochhausmeditation für Allmendgegner
5. November 2008, von Philipp FedererDie geplanten Hochhäuser sind 25m breit und lang und haben 330 Wohnungen. Das gibt eine bescheidene Fläche pro Hochhaus von nur 625m2. Die meisten Einfamilienhäuser dagegen beanspruchen mehr Fläche als die Allmendhochhäuser. Im Siedlungsgebiet Obernau habe ich zum Vergleichen ein Hochhaus eingezeichnet.
Das Bruttoareal der beiden Hochhäuser misst inklusive Grünfläche und bis zu den benachbarten Zonen (z. B. Strasse) 5’700 m2. Auf der Karte Obernau Buholz, Feldhöfli ist eine Fläche von lediglich 320 Wohnungen rosarot umrahmt. Diese Fläche ist sechszehnmal grösser als die Bruttofläche der beiden Hochhäuser. Die Hochhäuser sind sparsame Landverbraucher – oder?!
Frage: Welche Siedlungsform verursacht mehr Verkehr? Wie gross sind die Distanzen für den täglichen Bedarf, zum Einkaufen oder an den Arbeitsplatz? Was produziert mehr Verkehr, die zwei Hochhäuser oder die Häuser im Obernau?
Wer grossräumiger die Probleme der Siedlungspolitik und der Raumplanung analysiert und nicht kleinkariert überlegt, stimmt mit Ueberzeugung JA zur Sportarena.


Am 5. November 2008 um 23:40 Uhr
fahrt zur Hölle ihr ewigen Verhinderer von inovativen Projekten!
Am 7. November 2008 um 18:12 Uhr
Die Ausführungen sind nicht falsch. Nur ist das nicht das eigentliche Thema der Allmendabstimmung. Für verdichtetes Bauen sprechen sich wohl auch viele Grüne aus. Im Zusammenhang mit der Sportarena geht es aber nur um die Aktivierung von bisher wertlosem (nicht als Wohnzone eingezontem) Boden. Die raumplanerischen Aspekte bezüglich verdichtetem Bauen und Standort eines Hochhauses wurden nie umfassend diskutiert. Es geht nur ums Geld für den privaten Investor, das ist das Problem bei der Allmendgeschichte.
Am 7. November 2008 um 21:17 Uhr
Lieber Chregi
1. Das gegnerische Komitee heisst „Komitee Allmend ohne Hochhäuser“. Gemäss Namen sind die Hochhäuser das zentrale Argument.
2. Das Baurecht wird von den Gegnern mit 31,7 Mio. Franken eingerechnet, obwohl dies nur mit Hochhäusern eingerechnet werden kann.
3. … „wurden nie umfassend diskutiert“. Leider ja.
4. Zum Argument „es geht nur ums Geld für den privaten Investor“ stimmt nicht. Die städtischen Verhandlungspartner können auch rechnen. Sie haben partnerschaftlich einen fairen Vertrag ausgehandelt u.a., wer Risiko trägt kann auch Gewinn erzielen und wer das Risiko abtritt, muss sich dies auch was kosten lassen. Falls du die Vorzone ansprichst, da argumentieren die Gegner mit übertriebenen Auslastungen und verwechseln Einnahmen mit Gewinn.