- John bei Weshalb es ein JA zum Covid 19 Gesetz braucht
- Michael Töngi bei Weshalb es ein JA zum Covid 19 Gesetz braucht
- John bei Weshalb es ein JA zum Covid 19 Gesetz braucht
- Beat Koch bei Vernehmlassung Agglomerationsprogramm 4. Generation - GRÜNE fordern Verzicht auf Bypass und Fokus auf öV, Velo- und Fussverkehr
- Andreas Schönbächler bei Ständeratswahlkampf: Grüne Parteispitze bevorzugt stille Wahl
Jahresarchiv für 2012
Attraktive Veloverbindungen sehen anders aus
Samstag, den 20. Oktober 2012, von Michael Töngi, » Website...Nun ist also klar: Auf der neuen Veloverbindung auf dem Trassee der Zentralbahn werden die Velofahrenden gegenüber dem Strassenverkehr nirgends Vortritt haben. Das heisst konkret, dass man zwischen Eichwaldstrasse und Mosmattstrasse innert rund 150 Meter drei Mal eine Strasse kreuzen muss und dabei immer voll abbremsen und oft auch anhalten muss. Das ist aus mehreren Gründen ärgerlich:
– In anderen Städten verwirklicht, an einigen Orten diskutiert werden heute Veloschnellverbindungen, um das Velofahren bedeutend attraktiver zu machen. Das heisst vortrittsberechtigt und möglichst direkt ans Ziel. Die Verbindung auf dem Zentralbahn-Trassee wird diese Anforderung ganz offensichtlich nicht erfüllen.
– Ehrlich gesagt – es ist auch eine eine Verschwendung von begehrtem Platz, wenn für ein Radweg doch recht viel Raum zur Verfügung gestellt wird, dieser aber nicht bestmöglich realisiert werden kann.
– Ratlos machte mich zudem die Meldung, dass “für Velofahrer Barrieren geprüft” werden. Nichts Blöderes, als wenn ein Radweg durch Barrieren unterbrochen wird, entweder muss man sich drumschlängeln, kommt mit einem Anhänger nicht durch oder rutscht im Winter prompt um.
Immerhin hat die Stadt Luzern bessere Vortrittsregelungen geprüft, musste diese aber auf Grund der übergeordneten Vorgaben aufgeben. Schade, dass die Vorgaben dies nicht zulassen.
Und dann streitet man einmal mehr ums Geld: Der Kanton wolle nichts zahlen. Dabei hat der Kantonsrat ausdrücklich und gegen den Willen des Regierungsrates diesen Veloweg ins kantonale Radroutenkonzept aufgenommen. Das hiess natürlich auch gleichzeitig, dass der Kanton mitfinanzieren muss. Wenn sich jetzt der Kanton abschleichen will, wird das noch zu reden geben.
Junge Grüne: Genugtuung über Aufhebung Videoüberwachung Bahnhofplatz
Dienstag, den 16. Oktober 2012, von Sekretariat Grüne LuzernDie Jungen Grünen Stadt Luzern nehmen die Aufhebung der Videoüberwachung auf dem Bahnhofplatz mit Genugtuung zur Kenntnis.
Busstation Rigi Kulm?
Montag, den 15. Oktober 2012, von Michael Töngi, » Website...Der Bundesrat will die Stilllegung von Bahnstrecken prüfen, die einen tiefen Kostendeckungsgrad haben.
Möglich, dass der Ersatz von Bahnlinien durch Busse Infrastrukturkosten spart und vielleicht auch im Betrieb weniger kostet. Nur ist damit oft eine Komforteinbusse verbunden und sehr oft dauert dann auch die Reise länger, man kennt diese Schlaufen mit dem Postauto von der Hauptstrasse in die Dörfer hinein und wieder hinaus.
Merkwürdig an der Liste ist aber vor allem, dass sie viele Bahnstrecken betrifft, auf denen auch Schnellzüge und Regio-Express verkehren, ich gehe davon aus, dass man diese nicht auch noch abschafft. Dann aber würde man zwei Systeme nebeneinander fahren lassen, die Schieneninfrastruktur weniger nutzen und damit deren Kosten letztlich für die verbliebenen Züge weiter erhöhen. Das kann es ja nicht sein. Und weshalb Linien wie Luzern – Dallenwil oder Luzern – Giswil nach dem teuren Allmendausbau womöglich abgeschafft werden sollen, lässt sich nicht erklären. Hier braucht es einen Ausbau und sicher keinen Abbau.
Besonders interessant ist folgender Streckenabschnitt, der ebenfalls überprüft wird: Vitznau – Rigi Staffelhöhe (- Rigi Kulm). Wir sind gespannt, wie diese Linie durch Busbetrieb ersetzt wird.
Tiefbahnhof: Dran bleiben
Freitag, den 12. Oktober 2012, von Michael Töngi, » Website...Die ständerätliche Verkehrskommission schlägt einen schnelleren Ausbau des Bahnnetzes vor. Erstmals hat eine eidgenössische Instanz auch den Tief- oder Durchgangsbahnhof Luzern als Ziel festgelegt. Für dessen Planung sollen Bundesgelder eingesetzt werden und in einer zweiten Etappe bis 2030 soll die Kapazität Luzern – Zürich erweitert werden. Was nur mit der Verwirklichung des Tiefbahnhofs möglich ist; wenn dieser schon geplant wird.
Eine sinnvolle Alternative gibt es denn auch nicht: Hunderte von Millionen in eine Rotsee-Doppelspur zu stecken und den Engpass Bahnhof doch nicht anzupacken, brächte der Region bei hohen Kosten wenig Nutzen. Es ist zu hoffen, dass diese Botschaft nun in Bern angekommen ist.
Das lange Warten, die Enttäuschung, dass der Tiefbahnhof nicht in einer ersten Projektrunde realisiert wird, hat die Diskussion um Alternativen wieder aufflammen lassen. Bleibt zu hoffen, dass der Entscheid der Kommission dazu führt, dass alle am gleichen Strick ziehen. Wir könnten dabei andere Projekte, die heiss umstritten sind, vielleicht sogar hinter uns lassen.
Junge Grüne ergreifen Referendum gegen neues Asylgesetz
Mittwoch, den 10. Oktober 2012, von Sekretariat Grüne LuzernDie Jungen Grünen Schweiz haben gestern zusammen mit den Grünen und vielen weiteren basisnahen Verbänden entschieden, die von der Bundesversammlung verabschiedeten Verschärfungen im Asylwesen zu bekämpfen. Sie haben das Referendum ergriffen. Die Jungen Grünen Kanton Luzern werden in den nächsten Wochen in Luzern Unterschriften sammeln und eine Aktionskampagne lancieren.
Macht eine Kollekte in Hergiswil – ansonsten: ohne mich
Donnerstag, den 27. September 2012, von Michael Töngi, » Website...Im heutigen Newsletter der Zentralbahn lese ich: Man habe sich in Sachen Doppelspur Hergiswil auf die Lösung Tunnel lang geeinigt. Ich denke: Endlich wenigstens ein Variantenentscheid – der Doppelspurausbau ist dringend nötig, damit ein Viertelstundentakt auf der Strecke möglich ist.
Dann lese ich weiter: Die Kostenschätzung für den Tunnel liege bei 385 Mio. Franken. Und ich denke: Liebe Hergiswiler, verzeiht mir, aber ist das euer Ernst?? Die Forderung, derart viel Geld in Hergiswil auszugeben, ist noch bedeutend irrwitziger als die Idee, einer unterirdischer Bahnverbindung nach Kriens. Bedauerlich, dass solche lokalpolitische Sonderwünsche gepflegt werden – man will ja dem Nachbarn nicht auf die Füsse treten – statt dass ganz klar gestellt wird, was finanziell drin liegt. Es würde interessieren, wie viele Millionen die Gemeinde Hergiswil für diesen Tunnel auszugeben bereit ist.
Noch bedauerlicher ist aber, dass mit diesem unrealistischen Projekt die vorliegenden Doppelspurpläne sistiert bleiben. Das bedeutet einen unsicheren Fahrplan und im schlechteren Fall sogar längere Umsteigezeiten in Luzern, natürlich auch für Horwer und Krienserinnen und für die neue Station Allmend. Obwohl die LuzernerInnen mit dem Ausbau der Zentralbahn Bahnhof Luzern bis Mattenhof viele Millionen Franken bezahlt haben.
öV: jetzt auch das Geld sprechen
Mittwoch, den 26. September 2012, von Michael Töngi, » Website...Das Agglo Mobil due Konzept soll jetzt umgesetzt werden, wie heute in der Luzerner Zeitung zu lesen war. Erst ganz am Schluss des Artikels kommt dann der Satz: “Das Geld allerdings müssen Kanton und Gemeinden erst noch aufbringen.” Der Ausbau kostet im Betrieb jährlich 9 Millionen Franken. Das macht für den Kanton nach Abzug der Einnahmen der Fahrgäste und dem Beitrag der Gemeinden immer noch rund 2.5 Millionen Franken jährlich.
Im letzten Voranschlag aber wurde mit einem jährlichen Wachstum der Ausgaben beim öV von jährlich lediglich 500’000 Franken gerechnet. Das ist rund 1 Prozent Wachstum und wird wahrscheinlich haupsächlich durch die Teuerung und Anstieg der Kosten beim heutigen Betrieb bereits aufgefressen. Kommt hinzu, dass in der zweiten Version des Voranschlags 2012 schon mal 400’000 Franken gekürzt wurden.
Angesichts der Sparrunden dürfen wir gespannt sein, wie viel Geld 2013 der Kanton für den öV budgetiert. Es müssten mindestens 900’000 Franken mehr sein um die einmalige Kürzung rückgängig zu machen und den kleinstversprochenen Vorwärtsgang einzulegen. Um den öV tatsächlich vorwärts zu bringen, braucht es aber dann noch andere Beträge.
Leicht zu spät oder etwas zu früh
Samstag, den 22. September 2012, von Raffael Fischer, » Website...Die Initiative für den Schutz vor Passivrauch wird morgen abgelehnt. Es gelang ihr nie, aus der Defensive zu kommen, in die sie die Gegner mit riesigem Propagandaeinsatz stellten. Es war in den letzten Wochen feststellen, dass die Begriffe Zwängerei, Gesundheitsfanatismus und Bevormundung oft fielen, wie zahlreich ansonsten unpolitische Raucher der Facebook-Fangruppe mit dem violetten Logo […]
Beispiel Industriestrasse soll Schule machen
Freitag, den 21. September 2012, von Sekretariat Grüne LuzernDie Grünen freuen sich, dass die Luzerner Stimmbevölkerung die Initiative „Für eine lebendige Industriestrasse“ mit 61.24% deutlich angenommen hat. Der sehr engagierte Abstimmungskampf der IG Industriestrasse wurde so belohnt. Die Stadt muss künftig nachhaltiger mit den letzten eigenen Bodenressourcen umzugehen.
MV: Auslagerung städtische Heime und Alterssiedlungen
Montag, den 17. September 2012, von Sekretariat Grüne LuzernDienstag, 18. September 2012, 19:30 Uhr,
im Betagtenzentrum Dreilinden, Schweizerhausstrasse 10
Panoramasaal, Haus Brisen, 4. Stock
