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Sparen bei der Volksschule
7. September 2015, von Edith LanfranconiLeserbrief von Edith Lanfranconi, Schulische Heilpädagogin im Kanton OW und ehemalige Grossstadträtin Grüne Luzern, zum NLZ Artikel ‚Deshalb schröpft die Stadt die Schule‘ vom 5. September 2015
Die Idee, bei den Schulen zu sparen ist leider völlig kurzsichtig. Was die Präsidentin des Lehrerinnen- und Lehrerverbandes, Annemarie Bürkli, dazu sagt kann ich voll und ganz unterstützen. Die Folgekosten von Sparmassnahmen bei Deutschunterricht für fremdsprachige Kinder und bei Kindern mit Lernschwierigkeiten sind ein Mehrfaches des vermeintlich eingesparten Geldes. Als IF-Lehrperson weiss ich aber auch, dass diese Massnahmen vollumfänglich auf dem Buckel der Kinder und der Lehrpersonen ausgetragen werden. Mit noch weniger Unterstützung können fremdsprachige und lernschwache Kinder ihr Potenzial nicht entfalten und werden unzufrieden. Lehrpersonen, denen bei der Aufhebung der Kleinklassen Unterstützung zugesagt wurde, können ihren heterogenen Klassen mit minimaler Unterstützung durch IF-Lehrpersonen nicht gerecht werden und werden zum Teil an ihre Grenzen kommen. Integration ist eine gute Sache, aber nur, wenn die nötigen Ressourcen zur Verfügung stehen. ‚Förderung – Beziehung – Entwicklung – Lebensraum – Vielfalt‘ – so steht es im IF-Leitbild der städtischen Volksschule. Wie sollen die gelebt werden, wenn am falschen Ort gespart wird!
