- John bei Weshalb es ein JA zum Covid 19 Gesetz braucht
- Michael Töngi bei Weshalb es ein JA zum Covid 19 Gesetz braucht
- John bei Weshalb es ein JA zum Covid 19 Gesetz braucht
- Beat Koch bei Vernehmlassung Agglomerationsprogramm 4. Generation - GRÜNE fordern Verzicht auf Bypass und Fokus auf öV, Velo- und Fussverkehr
- Andreas Schönbächler bei Ständeratswahlkampf: Grüne Parteispitze bevorzugt stille Wahl
Jahresarchiv für 2019
Neues Luzerner Theater
Donnerstag, den 5. September 2019, von Sekretariat Grüne LuzernDie Grünen begrüssen die Absichten von Stadt und Kanton bezüglich Erneuerung des Luzerner Theaters. Zuerst jedoch muss eine breite inhaltliche Diskussion Klarheit schaffen, welchen Ansprüchen das Theater genügen und welche Aufgaben es erfüllen soll. Ebenfalls verbessert werden muss die prekäre Lohnsituation des künstlerischen und technischen Personals.
Für eine umfassende Luzerner Digitalstrategie
Donnerstag, den 5. September 2019, von Sekretariat Grüne LuzernDer Kanton Luzern braucht eine umfassende «Digitale Strategie», nicht einfach besseres E-Government. Für diese Strategie soll er zusammenarbeiten mit der Bevölkerung, Unternehmen und vielfältigen Partnerorganisationen. Denn die Digitalisierung ist nicht einfach ein Effizienzprogramm, sondern betrifft viele weitere Bereiche unseres Zusammenlebens. Damit Luzern die Digitalisierung im Kanton mitgestalten kann, benötigt er einen umfassenden Blick. Nur so kann der Kanton koordinierte Handlungen mit privaten und gesellschaftlichen sowie anderen öffentlichen Akteuren angehen.
Statt Sparwut nun endlich Leistungsverbesserungen
Dienstag, den 3. September 2019, von Sekretariat Grüne LuzernZum Aufgaben- und Finanzplan 2020-2023: Der AFP 20-23 zeigt es deutlich: Nicht die erfolglose Tiefsteuerstrategie, sondern die moderaten Steuererhöhungen bewirken eine Verbesserung der bis anhin von der bürgerlichen Sparwut begleiteten desolaten Finanzlage. Das Ziel jedoch, dass auch jene Menschen in diesem Kanton ein würdiges Leben führen können, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, ist noch lange nicht erreicht.
Autowerbung wie von früher – Leserbrief in der LZ
Montag, den 2. September 2019, von Michael Töngi, » Website...Letzten Samstag wurde in dieser Zeitung auf einer Sonderseite Mobil der Sportwagen GT3 vorgestellt. Das Auto wurde in höchsten Tönen als sportlich und unübertreffbar gelobt, habe eine „heisere Stimme“ und sei: noch schneller. Leider vermisst der Leser und die Leserin im ganzen Text einen Hinweis auf den Benzinverbrauch dieses Autos. Es sei hier nachgeholt: Es verbraucht 13 Liter Benzin pro Kilometer und stösst 303 g CO2 pro Kilometer aus. Das ist mehr als das Doppelte des aktuellen Zielwerts von 130g für den Durchschnitt der Neuwagenflotte. Nächstes Jahr sinkt der Grenzwert auf 95g. Mit einer sportlichen Fahrweise, zu der das Modell und der Text zweifelsohne anregen, dürfte der Treibstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen noch deutlich höher sein. Es ist nicht ohne böse Ironie, dass der Text mit Fotos bebildert ist, auf denen Berge mit einigen Gletscherresten zu sehen sind.
Oft diskutieren wir, wer Verantwortung fürs Klima übernehmen muss. Wohl wir alle. Die Politik, jeder einzelne, aber auch die Zeitungen können ihren Beitrag leisten. Unkritische Texte zu Spritschlucker sind im redaktionellen Teil einer Zeitung fehl am Platz. Und wenn solche Autos vorgestellt werden, so müsste der Text wenigstens auf den Energieverbrauch und CO2-Ausstoss hinweisen
5 Prozent Rendite! Das am Sonntagmorgen.
Dienstag, den 27. August 2019, von Michael Töngi, » Website...
Letzten Sonntag stolperte ich beim gemütlichen Zmorgen bei der Lektüre der NZZ am Sonntag über dieses Inserat. Renditeobjekt. Weinrot markiert. 5 Prozent. Aha. So macht man Geld, wenn man denn eins zum Investieren hat. Die Homepage bringt dann noch ein paar weitere Infos: Da wird in Adliswil ein Gebäude mit dem poetischen Namen „Haus zum Mauersegler“ von der Immobilienfirma FSP zum Verkauf angeboten. Neben einem Heim für betreutes Wohnen ist auch noch eine Kinderkrippe untergebracht. Die ausgelagerte Gesellschaft der Stadt Adliswil mietet die Räumlichkeiten für das Heim. Ein absolut sicherer Mieter.
Ich kenne die Situation in Adliswil nicht und auch nicht die Gründe, die dort für die Auslagerung sprachen. Das Inserat erinnert mich aber stark an die Krienser Situation: Leider haben wir die Abstimmung über die Auslagerung der Heime ganz knapp verloren. Die Grünen haben gegen den Rest der Welt auf die Gefahr hingewiesen, dass auch die Krienser Heime zu Renditeobjekten werden. Mit dem Neubau Hofmatt droht uns das gleiche: Ein privater Investor baut, und natürlich will er neben den Kosten für den Unterhalt, Amortisation auch eine Rendite.
Und wer bezahlts? Logo – die Heimbewohner*innen. Besser gesagt: Sie selber oder die Gemeinde und Kanton via Ergänzungsleistungen. Mit der Auslagerung hat die Gemeinde ein paar Aufgaben weniger zu erfüllen, sie hat in den Büchern eine bessere Bilanz, aber unter dem Strich bezahlt sie mehr.
Kann man sich anders als an den Kopf greifen?
Wach, poetisch und hemdkariert: Was mich beschreibt
Montag, den 26. August 2019, von Michael Töngi, » Website...
In den nächsten drei Tagen bin ich in der Luzerner Zeitung mit Inseraten präsent. Ich habe herumgefragt, was mich charakterisiert. Entstanden ist eine Liste von Adjektiven, die mich beschreiben und die Leserinnen und Leser neugierig machen sollen . Seien es meine Charaktereigenschaften, meine
Herangehensweise an Inhalte und an Menschen. Meine Themen schimmern durch und auch ein paar Äusserlichkeiten.
Übrigens: Wer es noch nicht gemacht hat – Du kannst weiterhin Mitglied in meinem Komitee werden und Spenden sind auch jederzeit willkommen . Die Tagesschau brachte übrigens eine kurze Übersicht, in welchen Kategorien das Geld fliesst.
Netzwerk Green LGBTIQ*: Viel erreicht, noch viel zu tun
Freitag, den 23. August 2019, von Michael Töngi, » Website...Gestern Abend durfte ich durch den Anlass zur Gründung des Green LGBTIQ* Netzwerks führen. Viele, viele, fast 100 Menschen nahmen am Anlass teil und zeigten die Aktualität dieser Themen. Ein überwältigender, bunter Moment!
Diesen Sommer schaute ich mir „Fiertés“ auf Arte an. Diese ruhige Kurzserie zeigt in drei Etappen von 1981 bis 2013 das Leben eines Schwulen in Frankreich. Vom ungewollten Coming-Out, zur Beziehung, Fragen des Kinderhabens. Der Film berührte mich, weil er unaufgeregt Lebensrealitäten und die dazu gehörigen Kämpfe um die eigene Lebensgestaltung aufzeigte.
Der Film brachte auch eigene Erinnerungen hoch : Wie 1983 oder 1984 die erste Demonstration der Homosexuellen Arbeitsgruppe Schweiz in Luzern stattfand und ich mit klopfenden Herzen auf dem Velo an dieser kleinen Gruppe Männer vor der Jesuitenkirche vorbeifuhr, mich aber nicht getraute, abzusteigen und mitzumarschieren.
Vieles wurde in der Zwischenzeit selbstverständlich. Wir sind sichtbarer geworden, wir haben mehr Rechte, wir sind anders in der Gesellschaft verankert. Das Partnerschaftsgesetz, die gesellschaftliche Anerkennung das haben wir aber nicht geschenkt erhalten. Wir haben uns, wie auch andere zivilgesellschaftliche Bewegungen, diese Rechte erkämpft. Mit Einsatz auf der Strasse, mit Hürden im Leben und immer wieder in unangenehmen, schwierigen Situationen, manchmal auch existenziellen. Deshalb gefällt mir der Titel des Films so gut: Wir dürfen stolz sein, was wir zusammen erreichten.
Gleichzeitig wissen wir: Wir sind noch nicht dort, wo wir sein wollen. Unser Einsatz muss weiter gehen. Mitte der 90er Jahre forderten die damaligen Grüsch (Grüne Schwule) und die Grünen als Pionierpartei in einer Broschüre bereits die Ehe für Alle und eine Ausweitung des Antidiskrimierungsartikels. Konsternation macht sich da breit. Denn genau bei diesen Punkten sind wir immer noch am Kämpfen. Oder wir erleben auch heute noch Anfeindungen auf der Strasse oder subtilere, nicht weniger unangenehme, Auseinandersetzungen etwa mit konservativen Bewegungen. Auch hier: Hinstehen und Einsatz ist weiter nötig.
Deshalb ist dieses Netzwerk auch so wichtig. Wir wollen miteinander diesen Einsatz für die Rechte und Gleichberechtigung der LGBTIQ* Gemeinde leisten.
Acht Grüne Unternehmer*innen kandidieren für den Nationalrat
Donnerstag, den 22. August 2019, von Sekretariat Grüne LuzernDie Grünen Kanton Luzern treten mit einer Liste von acht Unternehmerinnen zu den nationalen Wahlen an. Am Mittwochabend wurde die Kandidierenden im Velociped Kriens nominiert. Sie sind überzeugt: Die Zukunft gehört den Unternehmen, die sich lossagen von fossilen Energien, die nachhaltige Produkte herstellen und umweltverträglich als auch sozial handeln.
Christian Hochstrasser neuer Fraktionschef
Mittwoch, den 21. August 2019, von Sekretariat Grüne LuzernDie Fraktion der Grünen/Junge Grünen im Grossen Stadtrat wird neu von Christian Hochstrasser als Fraktionschef geleitet. Er folgt auf Korintha Bärtsch, die im April in den Kantonsrat gewählt wurde. Ausserdem kommt es zu Wechseln in den Kommissionen.
Taten statt Worte – wie wahr
Dienstag, den 13. August 2019, von Michael Töngi, » Website...Die vorberatende nationalrätliche Kommission hat ein zweites Mal einen Vorstoss zur Abschaffung der Abgabe für Fernsehen und Radio für Unternehmen unterstützt. Der Vorstoss läuft unter dem sinnigen Namen „Taten statt Worte – Abgabe für Radio und Fernsehen für Unternehmen streichen“. Tatsächlich macht sie ihrem Namen mehr als Ehre: In einer Zeit, in der die SRG mit einem Einnahmeneinbruch bei der Werbung kämpft, Onlinemedien mit grössten Schwierigkeiten kämpfen und die ganze Medienbranche massivste Ausfälle verzeichnet, würden mit einer Streichung der Abgabe für Unternehmen weitere rund 170 Millionen Franken für Worte und Bilder fehlen – es ist ja nicht davon auszugehen und auch nicht erwünscht, dass im Gegenzug die Abgabe für die Haushalte ansteigen würden. Und dies bedeutet insgesamt weniger Berichterstattung im Fernsehen und Radio und sicher kein Geld für eine zusätzliche Unterstützung der Online-Berichterstattung neuer Medien.
Immerhin: Der Ständerat hat diesen Vorstoss bereits einmal abgelehnt und wird dieses Anliegen – sollte es nicht bereits im Plenum des Nationalrats scheitern – hoffentlich stoppen. Wer die Medienförderung ab- statt ausbaut, gefährdet unsere Demokratie, reisst weitere Löcher vor allem auch in die regionale Berichterstattung und überlässt die Medien und damit einen grossen Teil der öffentlichen Diskussion privaten Investoren, die sich die Berichterstattung kaufen können.
