Ökologisch konsequent, sozial engagiert, global solidarisch

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Jahresarchiv für 2007


Wir sind gespannt

Montag, den 10. September 2007, von Michael Töngi

Am letzten Samstag verkündete die kantonale FDP in einem Zeitungsinserat, dass Neubauten und umfassende Sanierungen neu einen Energiewert „ähnlich dem von Minergie“ erreichen müssten. Gut so! Die Grünen werden die FDP bei der Behandlung ihrer kantonalen Klimainitiative beim Wort nehmen, denn insbesondere bei Sanierungen ist dieses Ziel richtig, aber nach wie vor ambitiös. Was werden die Hüslibesitzer innerhalb der FDP sagen?
Noch vor kurzem wollte die gleiche Partei nicht einmal etwas davon wissen, dass bei öffentlichen Bauten diese Standards gelten sollen, verschiedene Vorstösse der Grünen wurden in Luzerner Parlamenten abgelehnt. Wenn das mit dem Gesinnungswandel so weiter geht, wird sich bald wirklich etwas in der Klimapolitik wandeln. Wir sind gespannt.

Wecker-Aktion in Bern

Sonntag, den 9. September 2007, von Rosa Rumi

Wie klingen 1000 Wecker?
Schrill! Ich habs gehört, gestern Samstag, 8.Sept am Wake-up auf dem Bundesplatz in Bern, zu dem Grüne, die CSP und verschiedene Anti-AKW-Organisationen gerufen haben./>
Wem galt der Weckruf?
Unserem Bundesrat, dem National- und Ständerat. Sie verschlafen die Energiewende. Es ist ebenso ein Warnruf an die Atomlobby, die wieder einmal eine Stromlücke herbeiredet. Der Widerstand gegen neue AKW hat sich gestern in Bern neu formiert.
Aber wurde der Weckruf auch gehört?
Viele stellen sich immer noch taub.
Was tun?
Sie können gefahrlos weiterpennen, wenn sie nicht mehr gewählt werden. Wir Grünen stellen die Weichen für erneuerbare Energiequellen, setzen auf Effizienz und auf Stromsparen. Nur so schaffen wir eine zukunftsfähige und sichere Stromversorgung.

Wie geht das?
Andere europäische Länder machen es uns vor. Sie installieren x-fach mehr Sonnenkollektoren und fördern die Siliziumtechnik. Sie bauen Windkraftwerke, Biogasanlagen und verwenden zum Heizen beispielsweise einheimisches Holz statt Erdöl.
Ist das nicht zu teuer?
Wenn wir bei den AKW Kostentransparenz herstellen, wird schnell klar, dass die Risiken von niemandem versichert werden. Wir würden im Schadenfall alles selber berappen, denn keine Versicherung will ein derartiges Risoko versichern. Die Enlagerung des atomaren Abfalls belastetet kommende Generationen finanziell enorm. Und niemand weiss bis heute, was ein sicheres Endlager ist. Darum investiert, wer veranwortungsvoll handelt, besser in Sicherheit, in Nachhaltigkeit und in Innovation!
Wer garantiert dafür?
Alle grünen ParlamentarierInnen. Darum: grün wählen für eine sichere Energiezukunft ohne AKWs!

Roschachers Test

Donnerstag, den 6. September 2007, von Michael Töngi

Früher gabs doch diesen Rorschacher Test. Irgendwelche Tintenklekse mussten interpretiert werden, man sah darin Ungeheuer oder himmlische Engel und wenn man möglichst viel Beklemmendes drin entdeckte musste man zur Belohnung nicht ins Militär. Mehr weiss ich nicht mehr von diesem Ding. Mit den neuesten Erkenntnissen (?) zur Entlassung des Bundesanwaltes Roschacher verhält es sich ähnlich: Jeder liest etwas total anderes, Geheimplan? Stümperhafte Rachegedanken eines gefallenen Bankiers? Naive Nationalratskommission? Fallenstellende SVP? Man nimmt es eher etwas amüsiert zur Kenntnis, unsereiner kann sich ja zurücklehnen und mal beobachten, was noch geschehen wird. Staatsaffäre? Sturm im Wasserglas?
Klar bei der ganzen Sache ist aber: Bundesrat Blocher hat es in seinem Streit mit Roschacher mit der Gewaltenteilung nicht so ernst genommen, er hat Weisungen gegeben, die ihn nichts angingen und er hat Regeln nicht eingehalten. Das ist in diesem konkreten Fall wie auch in anderen schon seit längerem bekannt. Und das genügt auch. Für eine Abwahl.

Mehr Mittel für den öffentlichen Verkehr

Montag, den 3. September 2007, von Louis Schelbert

Der öffentliche Verkehr ist seit Jahrzenten ein Gütezeichen der Schweiz. Die Bahnen sind verlässlich, sie funktionieren prima. Die Bevölkerung belohnt diesen guten Service mit regelmässiger Unterstützung an der Urne. Trotzdem ist seit einiger Zeit der „Wurm drin“. Die Bahnen erhalten von der offiziellen Politik weniger Unterstützung als nötig. Nicht, dass sie alles schleifen liesse. Nicht, dass nichts gemacht würde. Aber es scheint an der nötigen Konsequenz zu fehlen.
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Hallo Welt – herzlich willkommen!

Dienstag, den 14. August 2007, von Webmaster

Willkommen im neuen Blog der Grünen Luzern! Hier werden künftig einige Luzerner Grüne ihre Kommentare zum Zeit- und Weltgeschehen abgeben und zur lokalen Berichterstattung über das politische Geschehen im Kanton Luzern. Zur Illustration, und damit ein Anfang gemacht ist, sind ein paar „Grüne Pfeffer“ aus früheren Ausgaben unserer Zeitschrift „RundBrief“ (kann hier abonniert werden) eingestellt.

Als BesucherIn können Sie die Beiträge kommentieren und diskutieren (klicken Sie dafür auf „x Kommentar(e)“ unterhalb der Beiträge) – die AutorInnen werden sich bemühen, die Kommentare zu lesen und darauf einzugehen.

Vom Buch der Liebe – und sprachbegabten Politikern

Freitag, den 15. Juni 2007, von Webmaster

Rumi, Rumi! Rumi? Das berühmteste Buch von Rumi, «Das Buch der Liebe.» Rosa Rumi als Autorin? Als sufistische Meisterin? Und als Derwisch tanzende Mystikerin? Das Buch der Liebe war sicher ihr Programm, beherzt und weltoffen. Ob sie nun verwandt mit dem persischen Dichter, eine geistige Schülerin oder eine Reinkarnation von Rumi ist, das bleibt ein mystisches Geheimnis.

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Wahlnachlese – und überstellte Veloabstellplätze

Samstag, den 5. Mai 2007, von Webmaster

Wahlnachlese: Anstatt zu politisieren, hat die Chance21 gezaubert. «Sumud statt Flux» hiess das Zauberwort und flutsch, war die Chance21 weg.

Rührige JCVP-Mitglieder: Sie schreiben, als ob sie Grüne wären. Mit ihrer Forderung nach einem 60/60-Familienmodell und nach einer konsequenten Förderung des öffentlichen Verkehrs könnten sie glatt als Grüne durchgehen. Wem aber nützen die Stimmen, die an sie gehen? Der CVP und dem strassenbaulastigen Verkehrsprogramm. «Der öffentliche Verkehr muss zwingend gefördert werden.» Ja, meinen wir, aber nicht als Support für die betonlastige CVP.

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