Ökologisch konsequent, sozial engagiert, global solidarisch

Weblog:

Jahresarchiv für 2008


Hohe Hürden im Kanton Luzern

Mittwoch, den 17. September 2008, von Michael Töngi

Leserbrief zu «Grünliberale sind gut gestartet», NLZ 14.9.08

Gemäss einer Umfrage kämen die Grünliberalen im Kanton Luzern bei Wahlen auf 2,6 Prozent der Stimmen. Die Neue LZ schliesst daraus, dass die Grünliberalen damit 3 Mandate im Kantonsrat holen würden. Diese Schlussfolgerung ist falsch: Weil die Stimmen im Kanton Luzern in jedem Wahlkreis einzeln angeschaut werden, hätten die Grünliberalen nur gerade im Wahlkreis Luzern-Land eine Chance auf einen Sitzgewinn. In allen andern Wahlkreisen würden die Grünliberalen keine Sitze holen, da es viel mehr Stimmenprozente braucht, um einen Sitz zu holen. Im Entlebuch liegt diese Hürde zum Beispiel bei weit über 10 Prozent. Die Grünen wollen dies ändern. Leider hat es der Kantonsrat an seiner letzten Sitzung abgelehnt, ein gerechteres System bei der Sitzzuteilung nur schon zu prüfen. Die bürgerlichen Parteien wollen nicht, dass neue, kleinere Parteien in den Kantonsrat kommen. Die Grünen finden: Wenn eine Partei im ganzen Kanton beinahe 3 Prozent der Stimmen holt, so soll sie auch im Kantonsrat vertreten sein und die Ideen ihrer Wähler in die Diskussion einbringen. Ausser dem Machterhalt für die etablierten Parteien gibt es keinen Grund für die heute hohen Hürden bei den Kantonsratswahlen.

Kulturelle Vielfalt fördern und eine offene Gesellschaft stärken

Freitag, den 12. September 2008, von Adi Blum

Eine Veranstaltung zur grünen Position in Sachen Kultur

Mittwoch, 24. September, 19:30 Uhr

Die Grüne Partei lädt zu einem Podiumsgespräch im Restaurant Adler, Gerliswilstrasse 78, beim Sonnenplatz, in Emmenbrücke mit Daniel Huber (Kulturbeauftragter Kanton Luzern), Silvan Rüssli (Kulturförderung Kanton Bern), Hans Läubli (Geschäftsführer SuisseCulture, Dachverband der professionellen Kulturschaffenden der Schweiz) und Armin Meienberg (Präsident IG Kultur).

Das Kulturförderungsgesetz des Kantons Luzern beginnt mit bindenden Grundsätzen: «Der Kanton und die Gemeinden fördern das kulturelle Leben zu Stadt und Land. Sie fördern, erhalten und vermitteln kulturelle Werte. Sie achten dabei die Freiheit der Kulturschaffenden.» Diese Grundsätze sind unbestritten. Doch über die Umsetzung dieser Grundsätze kann sehr wohl gestritten werden. Wie wird gefördert im Kanton Luzern? Was sind die kulturellen Werte, die erhalten und vermittelt werden sollen? Ist die Freiheit der Kulturschaffenden gewährleistet, wenn nur ganz wenige von ihnen über eine funktionierende Berufsvorsorge verfügen?

Der Zeitpunkt für die Diskussion könnte kaum besser sein. Die Kantone Aargau und Bern arbeiten an ihren Kulturgesetzgebungen, und in Bundesbern beschäftigt sich die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur mit der Überarbeitung auf nationaler Ebene. Mit einem Revisionsvorschlag wollen die Grünen nun auch im Kanton Luzern zu einer breiten kulturpolitischen Diskussion anstossen und ein lesbares Zeichen setzen.

» Karte Rest. Adler Emmenbrücke

«Widerspruch» zum Thema Energie und Klima

Mittwoch, den 10. September 2008, von Sekretariat Grüne Luzern

Die Nummer 54 der Zeitschrift «Widerspruch» befasst sich mit dem Thema „Energie und Klima“. Aus dem Inhaltsverzeichnis: Neues Energieregime, Industrialisierung und CO2, Agrotreibstoffe contra Ernährungssouveränität, Klima-Kapitalismus der EU, Solarzeitalter und Erneuerbare Energien, Mobilitätswahn, 2000-Watt-Gesellschaft, Grüne und ökologische Politik, Nachhaltige Natur- und Geschlechterverhältnisse. AutorInnen: E. Altvater, P. Niggli, T. Goethe, A. Brunnengräber, K. Dietz, H. Scheer, H. Guggenbühl, B. Ringger, S. Wolf, B. Piller, A. Braunwalder, B. Glättli, B. Flieger, H. Klemisch, A. Biesecker, S. Hofmeister, T. Santarius

Das vollständige Inhaltsverzeichnis (PDF)
Website «Widerspruch»

Velofahren in der Praxis

Mittwoch, den 10. September 2008, von Eugen Bütler

Leserbrief NLZ 9. Sept. 2008

Was Velofahren in der Praxis in unserer Stadt im schlimmsten Fall bedeuten kann, hat wiederum eine Velolenkerin auf der Haldenstrasse neulich erlebt. Ein Lastwagen ist auf den Velostreifen ausgewichen und hat die Velofahrerin mit den Hinterrädern überfahren. Kürzlich hat das Stadtparlament eine Motion der Grünen abgelehnt, die Seepromenade Richtung Verkehrshaus auch für den langsamen Veloverkehr freizugeben. Natürlich hätte dann das Nebeneinander von Velos und Spaziergängern geübt und eventuell mit Streifen geregelt werden müssen. Für mich als Velofahrer und Spaziergänger aber immer noch die bessere Option als von Lastwagen an den Strassenrand gedrängt zu werden. Wer mit dem Velo durch die Stadt fährt, erlebt viele Momente, in denen er es vorzieht, lieber einmal ungesetzlich auf einem Trottoir zu fahren als sich zwischen Autoschlangen und Lastwagen einen Weg zu bahnen. In diesem Sinne rufe ich zu einer verstärkten Förderung des Veloverkehrs und einer grösseren Toleranz gegenüber den Velofahrenden auf. Sicherere Radwege ist die automobile Gesellschaft jenen schuldig, die wirklich auto-mobil unterwegs sind. Allein aufs Gaspedal drücken und über Velofahrende lästern, kann wohl nicht die Antwort auf die Verkehrsprobleme unserer Stadt sein.

Podiumsdiskussion und CD gegen Wegweisung

Montag, den 8. September 2008, von Sekretariat Grüne Luzern

Das „Bündnis Luzern für alle“ macht nach der Sommerpause wieder von sich reden:

CD-Compilation mit 57 Bands gegen den Wegweisungsartikel
Um die 70 Luzerner Bands haben ein Stück für die Compilation gegen Wegweisung zur Verfügung gestellt. Herausgekommen ist eine Compilation mit 3 CDs und 57 Bands, welche das breite musikalische Schaffen in Luzern dokumentiert. Die verschiedenen Bands stehen für einen toleranten und vielfältigen Kanton Luzern, in dem Wegweisungen keinen Platz haben. Sie setzten ein Zeichen gegen die am 8. Februar 2009 zur Abstimmung kommende Vorlage. Diese Compilation wird nun am 13. und 14. September 2008 im Théâtre La Fourmi getauft.

Samstag, 13. September 2008, ab 19:00 Uhr:

  • Toini, Murks VIII, Les Chevaliers d’Amour, the APTDJ
  • Büsi & DJ Defekt (mit Verlängerung bis 02:30 Uhr)

Sonntag, 14. September 2008, ab 18:00 Uhr (mit Dinner)

  • moë, Eardisch, Balkan Flavours, BUG

Podiumsdiskussion zum Thema „öffentlicher Raum“
Am Donnerstag, 18. September 2008, findet um 19:30 Uhr an der Universität Luzern (Pfistergasse 20) im Hörsaal 1 eine Podiumsdiskussion zum Thema öffentlicher Raum statt. Teilnehmen werden daran:

  • Johanna Rolshoven (Kulturwissenschafterin u.a. an der ETH Zürich)
  • Catherine Weber (Vorstandsmitglied von grundrechte.ch, Geschäftsleiterin der Demokratischen JuristInnen Schweiz)
  • Pia Maria Brugger Kalfidis (Grossrätin CVP)- Thomas Gmür (Grossstadtrat CVP)
  • Oli Renggli (Pressesprecher vom Bündnis Luzern Für Alle)

Die Veranstaltung wird mit einem kurzen Einführungsreferat von Johanna Rolshoven beginnen. Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Gerardo Raffa. Er ist Online-Redaktor und arbeitet auch für Printmedien (unter anderem obwalden.net oder 20min).

Animations-Video
Um was es geht bei dem bekämpften Gesetzesartikel wird in zwei Minuten  spielerisch erklärt mit dem Animationsvideo-Video, das von zwei  Bündnis-AktivistInnen produziert und in der Zwischenzeit bereits preisgekrönt wurde (Spezialpreis der Jury der Oltner Jugendart 2008):

Weitere Infos:
Flyer CD-Release-Party und Podiumsdiskussion (Vorderseite)
Flyer CD-Release-Party und Podiumsdiskussion (Rückseite mit Programm)
Website Bündnis Luzern für alle
Myspace-Seite CD-Compilation „Hin & weg“

Ist Ihre Gemeinde schon urwaldfreundlich.ch?

Donnerstag, den 4. September 2008, von Roman Brusa

Gemäss der Website www.urwaldfreundlich.ch sind 16 von 106 (= 15%) Gemeinden im Kanton Luzern urwaldfreundlich, nämlich die folgenden: Buttisholz, Geuensee, Hergiswil bei Willisau, Horw, Knutwil, Kriens, Luzern, Malters, Meierskappel, Rickenbach, Rothenburg, Sempach, Sursee, Wauwil, Willisau, Zell.

Auf der Website kann man nachschlagen, wie es mit der eigenen Gemeinde steht. Es heisst dann da beispielsweise:

Meggen ist noch nicht dabei
Meggen wurde im Oktober 2002 und im Januar 2005 brieflich aufgefordert, die Urwaldfreundlich-Erklärung zu unterschreiben und sich somit öffentlich zu einem Verzicht auf Holz und Holzprodukte (z.B. Papier) aus Raubbau zu bekennen. Eine positive Reaktion gegenüber urwaldfreundlich.ch blieb bis jetzt aber aus. [..]

oder:

SUPER: Knutwil hat die Urwaldfreundlich-Erklärung unterzeichnet
Knutwil gehört zu den fortschrittlichen Gemeinden, denn sie hat am 18.02.2005 die Erklärung «urwaldfreundliche Gemeinde» unterzeichnet. Damit verpflichtet sie sich, auf Holz und Holzprodukte (z.B. Papier) aus Raubbau zu verzichten und stattdessen bei der Holz- und Papierbeschaffung auf Nachhaltigkeit zu setzen. [..]

Man kann auf der Website ausserdem eine vorgefertigte E-Mail an seine Gemeinde abschicken, um – im positiven Fall – „ein Wort des Lobes auszusprechen und gleichzeitig danach zu fragen, wie der Beschluss umgesetzt wird“ oder die Gemeinde zu bitten, die Deklaration zu unterzeichnen. Wenn Sie Ihre Gemeinde also zu einem nachhaltigen Umgang mit Holz und Papier anhalten möchten, besuchen Sie www.urwaldfreundlich.ch.

Städte-Initiative Luzern lanciert

Mittwoch, den 3. September 2008, von Sekretariat Grüne Luzern

Die Umweltor­ganisation umverkehR hat heute gemeinsam mit einem breit abgestützten Bündnis aus Parteien und verkehrspolitischen Organisationen die Städte-Initiative Luzern lanciert. Sie will den Anteil des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs erhöhen.

Wie viel Verkehr verträgt die Stadt Luzern? Die für 1.7 Milliarden Franken geplante unterirdische Umfahrung der Stadt («Bypass») jedenfalls würde die Kapazität des Strassennetzes weiter erhöhen und so zwangsläufig mehr Autoverkehr mit sich bringen. Die Stadt entlasten würde sie hingegen kaum, da dort drei Viertel des motorisierten Individualverkehrs hausgemacht sind.

Bus-Bahnhof Luzern

Bus-Bahnhof Luzern

Die Städte-Initiative Luzern setzt deshalb an zwei Punkten an: Sie fordert einen Stopp des Neu- und Ausbaus von Hochleistungs- und Hauptverkehrsstrassen, sofern diese die Kapazität des Strassennetzes für den Autoverkehr erhöhen. Und sie sieht vor, den Anteil des ÖV, Fuss- und Veloverkehrs innerhalb von zehn Jahren um 10 Prozentpunkte zu erhöhen. Damit möchte sie alternative Verkehrsträger fördern, Mensch und Umwelt entlasten und die Staus in Stadt und Agglomerationen reduzieren.

Mitlancierende Organisationen: ÄrztInnen für Umweltschutz, Grüne Stadt Luzern, Junge Grüne Luzern, Juso Luzern, Pro Natura Luzern, Pro Velo Luzern, SP Stadt Luzern, VCS Luzern

Weitere Informationen zur Initiative wie auch Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie auf der Website von umverkeR: www.umverkehr.ch. Unterschriftenbogen können Sie auf unserer Unterschriften-Seite herunterladen und ausdrucken: » zur Unterschriften-Seite.

Der neue RundBrief!

Mittwoch, den 3. September 2008, von Sekretariat Grüne Luzern

Der RundBrief der Grünen Luzern kommt im neuen Kleid! Und noch bevor er im Briefkasten liegt, können sie ihn herunterladen. Die Schwerpunkt-Themen der aktuellen Ausgabe:

  • Schwerpunkt: HarmoS – klare Ja-Parole der Grünen für die Abstimmung am 28. September.
  • Altes Co-Präsidium: Rosa Rumi und Michael Töngi. Auf Wiedersehen und grossen Dank.

Den aktuellen RundBrief 04/08 finden sie hier (PDF, 1.6 MB).

Ältere Ausgaben können Sie immer in unserer Archiv-Übersicht nachlesen.

Der RundBrief wurde vom Luzerner Grafiker Thomas Küng neu gestaltet. Gefällt Ihnen das neue Erscheinungsbild? Klicken Sie unten auf Kommentare », um uns Ihre Meinung zu schreiben!

Herzlichen Dank den Sponsoren!

Samstag, den 23. August 2008, von Philipp Federer

Wir danken unseren Sponsoren des Sportfestes: Herrn Punzi vom La perla, Restaurant Neustadt, Helvetia, Frau Moser vom Rebstock, Masala und natürlich Regula vom Storchen. Zusätzlich danken wir der Firma Gammarus für die 10 sparsamen Duschbrausen. Dank ihnen können wir attraktive Preise am Sportfest vergeben. Wir empfehlen sie sehr!!

Alle Grünen haben zudem die Möglichkeit die Sparbrausen 10.- billiger über die Grünen zu bestellen. Der Bestellink ist

www.warmduschen.info/grueneluzern

 

 

Gölä ist durchgeknallt

Donnerstag, den 31. Juli 2008, von Philipp Federer

Gölä ist durchgeknallt.

Auf die Initiative der Jungen Grünen reagiert er im Blick verärgert: „So was kommt nur einem in den Sinn, der selber nicht arbeiten muss!“ Da werden die Offroadgegner zu arbeitsfaulem Gesindel gestempelt. Wer selber in die Pedalen tritt arbeitet doch schweisstreibend. Dagegen hat der Gölä nicht einmal einen Hauch von Arbeit geleistet, wenn er mit seinem Toyota 4-Runner wieder einmal die Energiesklaven arbeiten und sich von ihnen herumkutschieren lässt.

Gölä lässt drei SVP-Einwohnerräte alt aussehen.

Die drei Einwohnerräte aus Emmen der FanArena GmbH haben ein finanzielles Problem. «Wir werden nicht darum herumkommen, die Bilanz zu deponieren». Der Grund ist unter anderem beim durchgeknallten Gölä zu suchen. Er zieht einfach nicht mehr genug Publikum an, selbst nicht in die Fussballarena.