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Pauschalbesteuerung – eine Anleitung zum Betrug

13. Juli 2009, von Philipp Federer

Steuerbetrug mit PauschalbesteuerungAnleitung zweiter TeilPauschalsteuern bevorzugen Reiche auf Kosten von Armen und der Mittelklasse. Sie lösen eine Umverteilung von unten nach oben aus. Die Kantonsregierungen benutzen die Pauschalbesteuerung auch als Mittel zur Steuerhinterziehung.  Der Tages-Anzeiger berichtete am 6.7.09 mit Beispielen aus Nidwalden. Der Kampf um Multimillionäre nimmt damit groteske Züge an, den Regierungen ist dies gemäss Tages-Anzeiger egal.

Der Tages-Anzeiger berichtete von drei Vergehen.

  1. Die Pauschalbesteuerten hatten ihren Wohnsitz in Frankreich, den USA, Deutschland oder Österreich. Eigentlich müssten sie den Wohnsitz oder den Lebensmittelpunkt in der Schweiz haben, jedoch ist dies den steuergeilen Regierungen gleichgültig.
  2. Die Vermögen wurden regelmässig zu tief angesetzt.
  3. Einige hatten ein regelmässiges Einkommen in der Schweiz. Auch dies ist für die Pauschalbesteuerung nicht zulässig.

Die Grünen Nidwalden gelangten darauf an die Presse und reichten Vorstösse ein. Wetten, dass auch Luzern im Tanz um Multimillionäre Ähnliches praktiziert, Kratzfüsse und Bücklinge vor Reichen.  Wann entdecken unsere Politiker, dass Multimillionäre sich nicht klonen lassen, und der Steuerwettbewerb so eine Farce ist?

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