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Junge Grüne: Der Mensch kommt zuerst

13. November 2009, von Sekretariat Grüne Luzern

Medienmitteilung Junge Grüne Luzern

Die Jungen Grünen Luzern haben an ihrer Mitgliederversammlung die Parolen für die nationalen Vorlagen vom 29. November beschlossen. Sie sprechen sich einstimmig gegen die Minarettverbotsinitiative aus und befürworten ebenfalls ohne Gegenstimme die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten. Die Vorlage der Spezialfinanzierung Luftverkehr lehnen sie ab.

Die Minarettverbotsinitiative verstösst in der Meinung der Jungen Grünen Luzern eindeutig gegen die Menschenrechte. Denn das Minarett ist weder ein politisches Symbol, noch hat es sonstwie eine andere Bedeutung als ein Kirchenturm. Die Paranoia vor dem Verlust der sogenannten Schweizer Kultur oder vor Muezzinen auf den Minaretten geht mit Hand in Hand mit Fremdenhass. Die Initiative diskriminiert mit voller Absicht alle Menschen, die in der Schweiz leben und den islamischen Glauben haben.

Die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten stellt endlich ein klares Zeichen der Schweiz zu ihrer Neutralität und Humanität auf. Mit Schweizer Produkten wird getötet. Dies sollte für keinen Menschen hinnehmbar sein. Die Initiative bedroht zwar durchaus Arbeitsplätze und dies konzentriert auf wenige Regionen der Schweiz, der volkswirtschaftliche Schaden hält sich jedoch in Grenzen. Die Initiative sieht auch flankierende Massnahmen vor, um die betroffenen Betriebe und Regionen zu unterstützen. Der Ausstieg aus dem Geschäft mit dem Krieg hat seinen Preis, doch nach der Meinung der Jungen Grünen Luzern ist es keine Frage, dass wir ihn uns leisten sollen. Die Initiative stellt den Wert des Menschenleben endlich wieder vor den Wert des Profites.

Mit der Vorlage der Spezialfinanzierung Luftverkehr werden vom Bund Kosten übernommen, die bisher von den privaten Verursachern, sprich den Flugplätzen und somit den Fliegenden, bezahlt werden mussten. Dies verbilligt den (Inland-)Luftverkehr und fördert ihn somit. Die Lenkungswirkung der Flugtreibstoffe ginge verloren. Dies wäre aus Sicht verschiedener Umweltproblematiken wie dem Lärm oder der Klimaerwärmung ein Schritt in die völlig falsche Richtung.

2 Reaktionen zu “Junge Grüne: Der Mensch kommt zuerst”

  1. Luise

    Es schmerzt zu sehen wie blind die jungen Grünen sind!Wenn der Mensch zuerst kommen soll,da sollte man sich ausführlich informieren was Islam ist!Vielleicht auch daran denken,das auch Muslime in der Schweiz erwarten das wir keine Minarette bauen!Der Vorgang zur Islamisierung des Westens/der Welt heisst Djihad und hat drei Phasen! 1. Für Muslime in nichtislamischen Länder.In diesem Fall ist offener Djihad nicht der richtige Ansatz.Die Muslime ordnen sich den Gesetzen des Landes (wir sagen gut intergriert)unter,arbeiten aber daran,ihre Zahl zu vergrössern. (bei uns zu beobachten) In dieser Phase folgen Muslime dem Wort das Mohamed in Mekka empfing;kein Zwang im Glauben. 2.Vorbereitungsphase,ist erreicht,wenn Muslime eine einigermassen einflussreiche Minderheit sind.Da ihr Ziel für die Zukunft die direkte Konfrontation mit dem Feind (nicht Muslime)ist,treffen sie Vorbereitungen in jedem erdenklichen Bereich-im finanziellen,körperlichen,militärischen,geistigen unsw. nach Sure 8.59-60 Und lasst die Ungläubigen nicht meinen,dass sie uns entgehen können,sie können Allah nichts vereiteln unsw. 3.ist erreicht,wenn Muslime eine Minderheit sind,die über Stärke,Einfluss und Macht verfügt.In dieser Phase ist jeder Muslim verpflichtet,aktiv gegen den Feind (nicht Muslim)zu kämpfen,das Land umzustürzen und die islamische Herrschaft aufzurichten.Die Phase gründet auf die letzte Offenbarung an Mohamed Tötet die Götzendiener (nicht Muslime) wo immer ihr sie findet,und ergreift sie und belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf. Quelle: Islam und Terrorismus von einem ehemaligen Professor der Al-Azhar UNI Kairo. Es ist Zeit dem Islam (nicht den Menschen) etwas entgegenzusetzen.Die Initiatife setzt einen Punkt bis hierher und nicht weiter.Weiss man bei euch,dass im Büro von Herr Akef karten hängen die zeigen welche Gebiete in der Schweiz schon islamisiert sind und welche noch isalmisiert werden müssen,aus seiner Sicht.Die Schweiz befindet sich demnach in einem Uebergansstadium. Ganzer Artikel im Internet abrufbar unter Liebe Schweizer Kopp Verlag. Ich sags mit den Worten eines ehemaligen Muslims:Ich kenne den Islam besser als jeder Schweizer Christ,und ich sage wenn der Islam in der Schweiz mehr Einfluss gewinnt wird dies verheerende Folgen haben.(Sinngemäss,nicht deden genauen Wortlaut) Ihr seid in der Verantwortung,und da ihr jung seid lange die Folgen zu tragen haben.Nochmals über die Bücher gehen.Ein Jazur Initiative wäre ein Stoppzeichen!

  2. Samuel Kneubühler

    Werte Luise

    Ähnliche, sehr voreingenommene Kommentare durfte ich mir schon anhören. Eine Antwort habe ich in ähnlicher Version versucht zu schreiben, welche hier zu finden ist:
    https://archiv.gruene-luzern.ch/blog/2009/10/28/den-islam-als-ganzes-im-visier/comment-page-1/#comment-494

    Wissen Sie, was „Djihad“ auf deutsch heisst? Es heisst „Mühe, Anstrengung“. Es bezeichnet die Antsrengung des Glaubens. Natürlich ursprünglich. Fundamentalistische, sektiererisch, menschenverachtende und bekehrerische Inhalte sind damit eigentlich nicht gemeint!

    Bitte lesen Sie die Bibel. Ich gebe Ihnen gerne noch schlimmere Auszüge aus als Ihren zitierten Versen.

    Ich muss betonen, dass es im Bereich Glaubensfreieht (insb. Wechsel vom Islam zu anderen Religionen), Meinnungsvielfalt und Menschenrechte (im Sinne der Aufklärung und der franz. Revolution) viel zu tun gäbe – diese Dinge passen mir auch nicht.
    Doch diese Dinge mit den gleichen Mitteln verhindern zu versuchen, ist mehr als hirnrissig.

    Zum Schluss noch dies:
    Ich bin ebenso ein „Ungläubiger“ wie Sie diejenigen zitieren, die das Bild von Christen aus islamistischer (also extremen) Sicht zu beschreiben. Für diese Gruppe sind Christen primitive, imperialistische, reiche Schweinefresser. Ich bin zwar Klausentieren nicht abgeneigt (Schweine sind äusserst intelligent), lebe aber keine Religion.

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